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18 Sep. 2015 06:49
  • sunny73
  • Autor
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    11 September 2026
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Lieben Dank für eure Rückmeldungen! Noch konkret eine Frage, da sich die Aerzte ja immer die Freiheit herausnehmen, die Intensität von Schmerzen anhand von MRI-Befunden, etc. beurteilen zu können: Verursachen alte (ca. 3 jahre) Wirbelkörpersinterungen tatsächlich keine Schmerzen (mehr)? Könnt ihr das auch so bestätigen? Weil wenn ja, müsste ich mich tatsächlich fragen, woher meine Schmerzen dann stammen könnten....gerade gestern und heute habe ich vorne im Brustkorb links wieder eine Stelle an der Rippe die unglaublich schmerzt und in den Rücken nach hinten ausstrahlt. Wenn ich leicht auf den Knochen drücke könnte ich die Wände hoch gehen, so weh tut es. Reibe jetzt immer Voltaren ein.
Dann bleibt immer noch die Angst, es könnten weitere Brüche folgen.....laut Aerzten besteht keine Gefahr, aber woher soll ich die Sicherheit nehmen wenn sie ja nicht wissen warum diese überhaupt entstanden sind? Liebe Grüsse, Sunny

17 Sep. 2015 12:23
  • Anirak
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    11 September 2026
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sunny73 schrieb: Nun bin ich als "Schmerzpatientin psychischen Urspunges" abgestempelt


Liebe Sunny,

Dass nichts eindeutig somatisches als Ursache Deiner Schmerzen gefunden wurde, kann ALLEIN nicht zur Diagnose von etwas psychischem reichen.
Aber nehmen wir mal an, es wären Schmerzen psychischer Genese. Dann würde mich interessieren, was für eine Behandlung man Dir dann vorgeschlagen hat. Hat man Dich dann in dieser Hinsicht angemessen behandelt?
Dann müßte man Dir eine Psychotherapie empfohlen haben.
Die könnte Dir übrigens insofern wirklich helfen, weil Du dann möglicherweise auf eine/n Therapeute/in stoßen würdest, der/die Dich ernst nimmt. Wenn das schon seit drei Jahren geht, könnte das evtl. gut tun unabhängig von der Schmerzursache.

Liebe Grüße
Karina

17 Sep. 2015 10:43
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Sunny

Willkommen im Forum

Wie sind deine aktuellen Leichtkettenwerte im Serum, hast du da Kenntnis ?

Warst du schon in einer Uni-Klinik ?

Liebe Grüsse

Joseph

PS: Ich wurde damals auch als Simulant hingestellt, 2 Jahre lang extreme Schmerzen ertragen ohne direkten Befund, bis ich nicht mehr gehen konnte

17 Sep. 2015 08:40
  • sunny73
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    11 September 2026
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Guten Tag

Ich bin vor drei Jahren rätselhaft erkrankt. Ich verlor innert kürzester Zeit 10 Kg an Gewicht, hatte dauerhaft geschwollene Lymphknoten im Nackenbereich und über lange Zeit mit extremen Nachtschweiss zu kämpfen. Etwas später hatte ich auf einmal schwerste Schmerzen im Brustbereich über lange Zeit. Mein Arzt diagnostizierte ein schweres Burnout ohne jegliche Röntgen oder Blutuntersuchung.Seit diesem Zeitpunkt ging es mir einfach nur noch schlecht. Ich war dauernd müde, energielos und konnte nicht mehr arbeiten. Irgendwann raffte ich mich dazu auf, den Arzt zu wechseln. Dieser veranlasste sofort ein MRI des Rückens, welches 4 "alte" Wirbelkörpersinterungen nicht eruierbaren Ursprungs an der BWS offenbarte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese in der Zeit mit den starken Brustschmerzen entstanden sind. Darauf wurde ich durch sämtliche Maschinerien geschleust. Ich wurde auf Osteoporose abgeklärt, das nichts ergab. Als ich dann noch eine leichte Anämie aufwies, die der Arzt als Eisenmangelanämie diagnostizierte obwohl der TFR-Rezeptor ebenfalls erniedrigt war (dieser ist in der Regel bei Eisenmangelanämie erhöht) hat er doch eine Elektrophorese und eine Immunfixation im Blut angeordnet. Beides war unauffällig. Ein 24-Stunden-Sammelurin hat er nicht gemacht. Die Neurologin wollte dann noch eine LP, da ich auch an einer Stelle am Rücken eine absolute Taubheit aufwies (ebenfalls seit 3 Jahren), dort waren auch alle Werte in der Norm, einzig die Kappa/Lambda Ratio im Liquor war erhöht. Eine Szintgraphie zeigte zunächst zwar eine "sehr kräftige Belegung" im Bereich der ISG-Gelenke, aber die SPECT Aufnahme zeigte dann nicht wirklich etwas Aufsehenerregendes an. Nun bin ich als "Schmerzpatientin psychischen Urspunges" abgestempelt; die Ärzte verneinen einen Zusammenhang meiner Schmerzen mit den Wirbelkörperbrüchen. Inzwischen wurden diese vom Wirbelsäulenspezialist sogar noch als "geringgradige Deckplatteneindellungen" herunterklassifiziert, und das, obwohl der Rheumatologe eine Höhen-Differenz zwischen den Wirbeln von über 20 Prozent ausgemessen hat. Nun stehe ich da, mit chronischen Schmerzen, chronischer Müdigkeit, einer leichten, nicht behandlungsbedürftigen Anämie und keinerlei Behandlung. Ich denke, die Möglichkeit, dass es sich um ein MM handeln könnte, ist sehr gering, dennoch wollte ich euch um eure Meinung bitten. Vielen Dank zum voraus und liebe Grüsse, Sunny