Zum Hauptinhalt springen
gast antwortete auf Mache mir Sorgen
25 Jan. 2010 18:04
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Caro,

ich kann Dir nur was über die Blutwerte sagen.
Bin z.Zt. ebenfalls in Revlimidtherapie und meine Blutwerte sind heute wie folgt:

HB 8.8, Thrombos 35.000 und Leukozyten 1,8.
Ich muß aufgrund dessen, immer wieder mit der Therapie abbrechen.

Was die Blutwerte betrifft, würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen.

Liebe Grüße
Sophie



Caro schrieb: Hallo in die Runde,

ich mache mir z.Zt. ziemlich Sorgen wegen meines LG. Waren am Freitag in der Klinik und der Onkologe meinte, dass alle Werte super seien. Als ich mir dann aber zu Hause den Laborausdruck angeschaut habe, fand ich die nicht sooo super. Leichtketten sind o.k., IgG und IgM etwas zu niedrig, aber nach Absetzen von Revlimid schon etwas besser, IgA (der böse) ganz normal. CRP Wert ganz unten.

Was mich mehr beunruhigt sind die roten Blutkörperchen: Erythrozyten am 15.1.10 3,85, am 22.1. 3,69 (Ref. 4,50-6,20), HB 15.1. 13,7, 22,1, 12,7 (Ref. 14.0-18.0), Thrombos waren nach Absetzen Revlimid auf 133 hochgegangen am 15.1., aber jetzt wieder runter auf 128 (Ref. 140-440).
Zudem ist das Albumin auf 3326 runter (Ref. 3500-5200).

Vielleicht ist das ja nicht schlimm, aber es geht ihm auch nicht gut. Er hat seit vor Weihnachten Husten, der zwar besser geworden ist, nachdem er die letzte Woche ein Antibiotikum genommen hat, aber nicht weg. Er ist abgeschlagen und müde, wenn er die Treppe hoch zu uns im 3. Stock (Altbau ohne Aufzug) angekommen ist, hat er sich vor lauter Astrengung und Luftnot schon 2 x übergeben. Morgens zittern ihm so die Finger, dass er kaum die Kaffeetasse halten kann (und soviel, dass es vom Alkohol komment könnte trinkt er bestimmt nicht), außerdem hat er seit 2 Wochen Durchfall (schon vor dem Antibiotikum). Der Onkologe meint, dass es am Dexaentzug liegt, dass die Nebennieren noch nicht wieder richtig arbeiten, so dass er jetzt 4 mg Dexa am Tag nimmt. Die Müdigkeit ist dadurch auch besser geworden, aber am Rest hat sich nichts geändert.

Vielleich bin ich ja überängstlich, aber irgendwie ist mir nicht wohl bei der Sache. Der nächste Kontrolltermin mit vorher Ganzkörper MRT ist erst Mitte Februar.

Würde gern Eure Meinungen hören - vielleicht mach ich mir einfach zu viele Sorgen.

LG Caro


bernd antwortete auf Mache mir Sorgen
25 Jan. 2010 15:54
  • bernd
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Caro,

ich kann dir nur mitteilen, dass mein HB schon seit 2 Jahren zwischen 10 und 11 pendelt, im Moment 10,0. Wir sind nun einmal mit unserer Krankheit häufig im Zustand der Anämie. Auch mir fällt das an meinem Körper auf: manchmal Luftnot, Müdigkeit, Schlappheit. Ich finde am meisten Stärkung in der Bewegung an der frischen Luft: strammer Spaziergang, manchmal Walking und leichtes Joggen. Danach habe ich auch wieder Luft und das Gefühl, dass die roten Blutkörperchen sich wieder vermehren. Aber leben muss ich mit dem Zustand des niedrigen HBs. Übrigens habe ich auch oft Durchfall nach Absetzen meines Dexa - Zyklus, es reguliert sich dann wieder. An gewisse Eigenheiten müssen wir uns einfach gewöhnen.

Gruß

bernd

Caro antwortete auf Mache mir Sorgen
25 Jan. 2010 15:14
  • Caro
  • Autor
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Danke Stefan für deine aufmunternden Worte.

Man neigt halt besonders als Angehöriger besonders zu manchmal übertriebener Sorge. Deshalb bin ich auch so froh, dass es dieses Forum gibt. Mit meinem LG möchte ich keinesfalls über solche Befürchtungen reden, für ihn ist es auch so schlimm genug.

LG Caro

ketem antwortete auf Mache mir Sorgen
25 Jan. 2010 14:06
  • ketem
  • 105 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Liebe Caro,
was Du schilderst klingt wirklich nach Symptomen nach dem Absetzen von Dexamethason. Da kommt es zu solchen zittrigen Erscheinungen und Atemnot- klar bei drei Stockwerken darf die nach der Therapie erst einmal kommen.
Die Blutwerte brauchen viel Zeit, um sich wieder zu erholen, da muss man geduldig sein. Ich wurde nach der Hochdosischemo Nr. 2 mit einem HB von 10,5 ungefähr nach Hause geschickt. Über ein Jahr lang dümpelte der Werte irgendwo dann um die 12 herum, mittlerweile bin ich nach fast 2 Jahren wieder bei 14,3 angekommen, besser als vor den Chemos. Also Geduld ist angesagt. Dass die Thrombos sich nach Revlimid auch nur langsam erholen, scheint mir auch eher normal zu sein und wenn die eigentlichen Proteinwerte einigermaßen im Normbereich liegen, dann ist das auch erst einmal super. Auch hier gibt es eine gewisse Schwankungsbreite.
Ich habe mir die Werte mal in eine Exceltabelle eingetragen über die Zeit und dann den entspechenden Korridor drum herum gelegt. Da sieht man dann auf längere Zeit die Schwankungen recht gut. Es ist halt ein auf und ab.

Mach dich also nicht verrückt und beobachtet einfach die Werte unverkrampft über einen längeren Zeitraum. Und die "Hinterkommastellen" sind nicht so ganz genau ins Auge zu nehmen, hihi.

Alles Gute
Stefan

ca. Tag 700 nach Tandem autologer Transplantation

mein Tagebuch: www.melcher-holzminden.de



3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

Mache mir Sorgen wurde erstellt von Caro
25 Jan. 2010 13:41
  • Caro
  • Autor
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Hallo in die Runde,

ich mache mir z.Zt. ziemlich Sorgen wegen meines LG. Waren am Freitag in der Klinik und der Onkologe meinte, dass alle Werte super seien. Als ich mir dann aber zu Hause den Laborausdruck angeschaut habe, fand ich die nicht sooo super. Leichtketten sind o.k., IgG und IgM etwas zu niedrig, aber nach Absetzen von Revlimid schon etwas besser, IgA (der böse) ganz normal. CRP Wert ganz unten.

Was mich mehr beunruhigt sind die roten Blutkörperchen: Erythrozyten am 15.1.10 3,85, am 22.1. 3,69 (Ref. 4,50-6,20), HB 15.1. 13,7, 22,1, 12,7 (Ref. 14.0-18.0), Thrombos waren nach Absetzen Revlimid auf 133 hochgegangen am 15.1., aber jetzt wieder runter auf 128 (Ref. 140-440).
Zudem ist das Albumin auf 3326 runter (Ref. 3500-5200).

Vielleicht ist das ja nicht schlimm, aber es geht ihm auch nicht gut. Er hat seit vor Weihnachten Husten, der zwar besser geworden ist, nachdem er die letzte Woche ein Antibiotikum genommen hat, aber nicht weg. Er ist abgeschlagen und müde, wenn er die Treppe hoch zu uns im 3. Stock (Altbau ohne Aufzug) angekommen ist, hat er sich vor lauter Astrengung und Luftnot schon 2 x übergeben. Morgens zittern ihm so die Finger, dass er kaum die Kaffeetasse halten kann (und soviel, dass es vom Alkohol komment könnte trinkt er bestimmt nicht), außerdem hat er seit 2 Wochen Durchfall (schon vor dem Antibiotikum). Der Onkologe meint, dass es am Dexaentzug liegt, dass die Nebennieren noch nicht wieder richtig arbeiten, so dass er jetzt 4 mg Dexa am Tag nimmt. Die Müdigkeit ist dadurch auch besser geworden, aber am Rest hat sich nichts geändert.

Vielleich bin ich ja überängstlich, aber irgendwie ist mir nicht wohl bei der Sache. Der nächste Kontrolltermin mit vorher Ganzkörper MRT ist erst Mitte Februar.

Würde gern Eure Meinungen hören - vielleicht mach ich mir einfach zu viele Sorgen.

LG Caro