Guten Tag,
ich lese hier natürlich schon eine Weile mit und bin immer noch ziemlich erstaunt, was ihr alles wisst, nicht nur über die eigene MM-Variante.
Ich kenne mein MM schon viele Jahre, da es keine Probleme gemacht har, wurde es nicht groß behandelt, nur beobachtet.
Ich hatte eine privat und beruflich extrem anstrengende Zeit, die über Hochdruck in einer terminalen Niereninsuffizienz geendet hat. Inzwischen bin ich seit drei Jahren dialysepflichtig uns so ganz schleichend haben sich einige unangenehme Nebenbaustellen aufgetan, die kürzlich in der Diagnose POEMS Syndrom gipfelte. Dazu gehört eine Polyneuropathie, Organvergrößerungen von Milz und Leber, Endokrinopathie (bei mir Schilddrüsenunterfunktion), Monoklonale Gammopathie und Skin- also Hautveränderungen. Bei der letzten Knochenmarksbiopsie sind 12% Plasmazellen gefunden worden, Knochenläsionen sind noch kaum zu sehen.
Die Ärzte sind der Auffassung, dass die Behandlung des zugrundeliegenden MM's auch die Einzelsymptome zurückdrängt. Zu dem Thema gibts in D noch nicht so viel, aber ich bin zunächst mal zuversichtlich. Begonnen wurde gestern mit dem VCD-Schema, geplant sind drei Zyklen, je nach Entwicklung der PNP soll von Velcade auf Lenalidomid gewechselt werden. Anschließend folgt je nach Ergebnis die autologe SZT.
Ich bin noch ziemlich unerfahren in onkologischen Themen und muss aufpassen, nicht zu sehr in meinen Körper reinzuhören. Der erste Tag war ok.