susid.69 antwortete auf Immunfixation nun positiv- Immunfixationselektrophorese vor fünf Monaten noch negativ???
10 Sep. 2013 09:53
- susid.69
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11 September 2026
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Hallo Klara !
Die Eiweißelektrophorese(Epho) und die Immunfixation(Ifix) sind zwei auf einander basierende Laborbestimmungen.
Epho wird mit einem Analysegerät bestimmt.
Das Blutserum wird ins Gerät gegeben. Dann wird ein Strom angelegt und das im Serum vorhandene Eiweiß wandert von einem Pol zum anderen. Dabei trennt es sich auf und die einzelnen Fraktionen wandern unterschiedlich schnell,so daß dann im Ergebnis die doch vielen bekannte Kurve entsteht.
Das Eiweiß trennt sich in 5 Fraktionen :
Albumin
Alpha1
Alpha2
Beta
Gamma-Fraktion.
Besteht nun in einer dieser Fraktionen eine Auffälligkeit,ordnet der Arzt meistens ein Immunfixation an.
Bei MM sind diese Auffälligkeiten(der M-Gradient) meist in der Gamma-Fraktion. Seltener in der Beta-Fraktion.
Ist ein M-Gradient vorhanden,sagt das dem Arzt aber noch nicht um welchen Typ von MGUS oder MM es sich handelt.
Jetzt kommt die Ifix ins Spiel.
Hier wird das Serum auf ein Gel aufgebracht. Es wird wieder Strom angelegt und das Serum wandert in diesem Gel. Da die Paraproteine als Antikörper zu verstehen sind, muß man nun Antigene auf das Gel aufbringen,um eine Antigen-Antikörper-Reaktion zu bekommen. Dann wird das Ganze noch angefärbt und getrocknet und dann schaut man sich die Folie auf einem Lichtkasten an. Man hat auf der Folie immer eine Reverenzspur,die ein normales Eiweiß zeigt.(Sieht ein bißchen so aus wie eine DNA-Analyse,die man aus Krimis kennt)
Sind nun Paraproteine vorhanden,sind sie auch sehr gut auf der Folie zu erkennen.
Ist als Befund angegeben: Verdacht auf Paraprotein,dann ist die Ifix verändert,aber das vorhandene Paraprotein ist doch nur sehr schwach ausgeprägt. Bei so einem Befund sollte man doch nach etwa 1Monat das ganze wiederholen, um das Paraprotein zu bestätigen.
Als Laborfehler würde ich das nicht bezeichnen,denn gerade bei Eiweißelektrophorese und Immunfixation sind die MTA doch sehr sensibilisiert und ohne Begutachtung des Laborarztes geht so ein Befund auch nicht raus.
Zumindest wird das in dem Labor so gemacht, in dem ich bis zu meiner Chemotherapie,letztes Jahr, gearbeitet habe. Ich habe 15 Jahre nichts Anderes gemacht,als diese Laborparameter.
Um so größer kannst Du Dir sicher den Schock vorstellen,als ich bei mir diesen Mist gefunden habe.
Ich möchte Dir keine Angst machen,aber ich denke, wenn in der Immunfixation etwas gefunden wurde,ist das sicher kein Laborfehler. Zu Sicherheit sollte Dein Arzt in etwa einem Monat die Bestimmung wiederholen lassen.
Achso,nur an Hand eines vorhandenen M-Gradient kann man meist noch keine Aussage über eine Erkrankung machen. So ein M-Gradient kommt auch bei Entzündungen,Lebererkrankung oder auch anderen Erkrankungen vor. Deshalb ist eine Immunfixation und weiterführende Labordiagnostik sehr wichtig.
Ich weiß nicht, ob ich helfen konnte. Aber vielleicht ist jetzt der Unterschied zwischen Eiweißelektrophorese und Immunfixation ein bißchen deutlicher geworden.
Ich wünsche Dir alles Gute .
LG Susi
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Volker07 antwortete auf Immunfixation nun positiv- Immunfixationselektrophorese vor fünf Monaten noch negativ???
09 Sep. 2013 22:32
- Volker07
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Hallo Klara,
Elektrophorese und Immunfixation sind erst einmal labortechnische Methoden, so wie ein Mikroskop. Es kommt darauf an, wonach mit diesen Methoden gesucht wird. Wurde also damals nach z.B. denselben Proteinen gesucht wie jetzt? Wenn mit der Elektrophorese z.B. der M -Gradient bereits bestimmt werden kann (weil er für diese Methode groß genug ist), erübrigt sich die Immunfixation.Sie wird eigentlich nach meiner Kenntnis angewandt, wenn die "gewöhnliche" Elektrophorese keine Ergebnisse mehr liefern kann.
Gruß Volker
Elektrophorese und Immunfixation sind erst einmal labortechnische Methoden, so wie ein Mikroskop. Es kommt darauf an, wonach mit diesen Methoden gesucht wird. Wurde also damals nach z.B. denselben Proteinen gesucht wie jetzt? Wenn mit der Elektrophorese z.B. der M -Gradient bereits bestimmt werden kann (weil er für diese Methode groß genug ist), erübrigt sich die Immunfixation.Sie wird eigentlich nach meiner Kenntnis angewandt, wenn die "gewöhnliche" Elektrophorese keine Ergebnisse mehr liefern kann.
Gruß Volker
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christine antwortete auf Immunfixation nun positiv- Immunfixationselektrophorese vor fünf Monaten noch negativ???
09 Sep. 2013 20:05
- christine
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Liebe Klara
das muss nicht - kann aber - ein Laborfehler sein. Geh doch zeitnah noch mal hin und lass den Test noch mal machen. Nach einem Testergebnis mit sehr niedrigen über-normal Werten wird man noch keine Schlüsse fassen.
Viel Glück
ups.... sehe gerade dass du schon einen Thread zu diesem Thema hast...du kannst der Einfachkeit halber sicher entweder hier bleiben oder in deinem anderen Thread schreiben. Dann kann man den Zusammenhang besser sehen- vorläufig geht es ja vor allem um ein "Gross" Thema: eine korrekte Diagnose:-)
das muss nicht - kann aber - ein Laborfehler sein. Geh doch zeitnah noch mal hin und lass den Test noch mal machen. Nach einem Testergebnis mit sehr niedrigen über-normal Werten wird man noch keine Schlüsse fassen.
Viel Glück
ups.... sehe gerade dass du schon einen Thread zu diesem Thema hast...du kannst der Einfachkeit halber sicher entweder hier bleiben oder in deinem anderen Thread schreiben. Dann kann man den Zusammenhang besser sehen- vorläufig geht es ja vor allem um ein "Gross" Thema: eine korrekte Diagnose:-)
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Immunfixation nun positiv- Immunfixationselektrophorese vor fünf Monaten noch negativ??? wurde erstellt von Klara_neu
09 Sep. 2013 16:48
- Klara_neu
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11 September 2026
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Hallo,
vielleicht kann mir jemand helfen, und sagen, wie die Befunde zustande kommen. Heute war ich erneut beim Arzt. Es gibt aus der MS-Verdachtszeit vor einigen Monaten noch Befunde aus den Krankenhäusern, in denen die Immunfixationselektrophorese und die Elektrophorese im Serum unauffällig waren. Nun das positive Ergebnis bei der Immunfixation.
Wie kann das sein? Kann es ein Laborfehler gewesen sein? Kann ich mir noch Hoffnungen machen, dass es nichts war?
LG
Klara
vielleicht kann mir jemand helfen, und sagen, wie die Befunde zustande kommen. Heute war ich erneut beim Arzt. Es gibt aus der MS-Verdachtszeit vor einigen Monaten noch Befunde aus den Krankenhäusern, in denen die Immunfixationselektrophorese und die Elektrophorese im Serum unauffällig waren. Nun das positive Ergebnis bei der Immunfixation.
Wie kann das sein? Kann es ein Laborfehler gewesen sein? Kann ich mir noch Hoffnungen machen, dass es nichts war?
LG
Klara
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