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jürgenk antwortete auf Hallo
04 Juli 2013 23:38
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
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Hallo Steflupi
Wie es weiter geht weiß nur der Himmel.
Aber es sieht nicht schlecht aus.
Bei Deinem Vater wurden die Stammzellen entnommen und es ging ihm dabei und danach gut.
Also bei mir war das alles andere als gut. Da wolle ich gar nichts mehr. Selbst die Stammzellen konnten die behalten. Mein Onkologe hat mich vor langer Zeit überredet, mir die Portionen doch geben zu lassen.
Ja und das war dann ganz einfach. Fast problemlos. Später brauchte ich noch fremde Stammzellen. Die waren noch harmloser. Jedenfalls von meinem Empfinden.
Aber Du möchtest ja wissen, wie es weiter geht.
Er bekommt also diese Stammzellen zurück. Dafür gibt man ihm erst mal eine Chemo. Dabei sinken seine Blutwerte, weil das Knochenmark durch die Chemo die Arbeit einstellt. Deshalb braucht er ja seine Stammzellen. Die wachsen dann im Knochenmark wieder an und übernehmen das Kommando. Das merkt man an den ansteigenden Blutwerten. Und etwas am Zwicken im Knochen. Mehr passiert da nicht.
Wenn es gut läuft, ist das Myelom dann nicht mehr nachweisbar.
Also Dein Vater ist völlig zu Recht guter Dinge.
Sei Du es auch.
Liebe Grüße
Jürgen
Wie es weiter geht weiß nur der Himmel.
Aber es sieht nicht schlecht aus.
Bei Deinem Vater wurden die Stammzellen entnommen und es ging ihm dabei und danach gut.
Also bei mir war das alles andere als gut. Da wolle ich gar nichts mehr. Selbst die Stammzellen konnten die behalten. Mein Onkologe hat mich vor langer Zeit überredet, mir die Portionen doch geben zu lassen.
Ja und das war dann ganz einfach. Fast problemlos. Später brauchte ich noch fremde Stammzellen. Die waren noch harmloser. Jedenfalls von meinem Empfinden.
Aber Du möchtest ja wissen, wie es weiter geht.
Er bekommt also diese Stammzellen zurück. Dafür gibt man ihm erst mal eine Chemo. Dabei sinken seine Blutwerte, weil das Knochenmark durch die Chemo die Arbeit einstellt. Deshalb braucht er ja seine Stammzellen. Die wachsen dann im Knochenmark wieder an und übernehmen das Kommando. Das merkt man an den ansteigenden Blutwerten. Und etwas am Zwicken im Knochen. Mehr passiert da nicht.
Wenn es gut läuft, ist das Myelom dann nicht mehr nachweisbar.
Also Dein Vater ist völlig zu Recht guter Dinge.
Sei Du es auch.
Liebe Grüße
Jürgen
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Hallo wurde erstellt von Steflouphi
04 Juli 2013 21:41
- Steflouphi
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Guten Abend liebes Forum!
Ich bin neu hier! Mein Papa leider am MM und ich habe heute mal wieder ein tief... Ich weiß eigentlich gar nicht wirklich warum. Er wurde heute nach erfolgreicher Entnahme der Stammzellen (ich kenne die ganzen Fachbegriffe nicht. Er war jetzt etwas über 2 Wochen in der Klinik und ihm wurden die Stammzellen aus dem Blut gefiltert) aus der Klinik entlassen und ist jetzt für 3 Wochen daheim. Dann bekommt er sie irgendwie nach nochmaliger chemo zurück. Er klingt meist optimistisch (ich weiß nicht wie es manchmal wirklich in ihm aussieht) und ich könnte heute wieder nur heulen. Vorhin am Telefon hat er mir erzählt, dass ihm heute die Haare rausfallen. Vielleicht bin ich auch deswegen so traurig. Die letzten 11 Monate waren in unserer Familie nicht leicht. Bei mir wurde epilepsie diagnostiziert (bin aber seit Januar so gut eingestellt, dass ich keine anfälle mehr habe. Mein Papa hatte erst Probleme mit der Prostata und hat da Schon Bestrahlungen bekommen. Er hat es super vertragen, es kam das große Aufatmen und dann MM... Ich weiß garnicht wie meine Mama das mit uns aushält... Die tut mir auch so unendlich leid...
Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe 2
Kleine Jungs. Und trotzdem fühle ich mich gerade wie ein kleines kind und habe solche angst vor dem was kommt!
Falls jemand bis hier gelesen hat... Kann mir jemand aufmunternde Worte schicken? Und kann mir auch jemand erklären wie es weitergeht mit der therapie, wenn er diese Stammzellen wieder zurück bekommen hat?
Danke euch schon jetzt!
Ich bin neu hier! Mein Papa leider am MM und ich habe heute mal wieder ein tief... Ich weiß eigentlich gar nicht wirklich warum. Er wurde heute nach erfolgreicher Entnahme der Stammzellen (ich kenne die ganzen Fachbegriffe nicht. Er war jetzt etwas über 2 Wochen in der Klinik und ihm wurden die Stammzellen aus dem Blut gefiltert) aus der Klinik entlassen und ist jetzt für 3 Wochen daheim. Dann bekommt er sie irgendwie nach nochmaliger chemo zurück. Er klingt meist optimistisch (ich weiß nicht wie es manchmal wirklich in ihm aussieht) und ich könnte heute wieder nur heulen. Vorhin am Telefon hat er mir erzählt, dass ihm heute die Haare rausfallen. Vielleicht bin ich auch deswegen so traurig. Die letzten 11 Monate waren in unserer Familie nicht leicht. Bei mir wurde epilepsie diagnostiziert (bin aber seit Januar so gut eingestellt, dass ich keine anfälle mehr habe. Mein Papa hatte erst Probleme mit der Prostata und hat da Schon Bestrahlungen bekommen. Er hat es super vertragen, es kam das große Aufatmen und dann MM... Ich weiß garnicht wie meine Mama das mit uns aushält... Die tut mir auch so unendlich leid...
Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe 2
Kleine Jungs. Und trotzdem fühle ich mich gerade wie ein kleines kind und habe solche angst vor dem was kommt!
Falls jemand bis hier gelesen hat... Kann mir jemand aufmunternde Worte schicken? Und kann mir auch jemand erklären wie es weitergeht mit der therapie, wenn er diese Stammzellen wieder zurück bekommen hat?
Danke euch schon jetzt!
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