Zum Hauptinhalt springen
joseph antwortete auf Neu hier und direkt mal eine Frage.
25 März 2013 13:55
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Anni

Willkommen im Forum

Deine Fragen

Kann man mehrere Chemos machen?

Kommt auf den Zustand des Patienten an, prinzipiel ist davon aus zu gehen, dass dieses möglich ich, viele hier im Forum sind schon durch mehrere Chemos gegangen

Gibt es Medikamente?

Einige neue Medikamente sind auf dem Markt , einige in Testreihen/Studien und somit dem Patient zugänglich

Wie geht man mit damit um? Als Betroffener und auch als Angehöriger?

Der Patient sollte versuchen die Krankheit als Partner zu akzeptieren und ein Angehöriger muss versuchen sich in den Patienten zu versetzen und Ihm einfach zur Seite zu stehen

MFG

Joseph

jürgenk antwortete auf Neu hier und direkt mal eine Frage.
25 März 2013 13:50
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Mehr
Hallo Anni
Willkommen im Forum.
Alle Fragen sind okay, manchmal auch unsere Antworten.
Über Deinen Vater und den Stand seiner Erkrankung kann ich allerdings nichts sagen. Die anfängliche Festlegung der Restlaufzeit durch den Arzt hat sich wie üblich bei den Prognosen zum MM als haltlos erwiesen. Ihm geht es gut. Das ist doch schon mal was.
Welche Werte da nun aus dem Ruder laufen, wird der Onkologe im anstehenden Termin erklären müssen.
Nun schaut erst einmal, was es mit den Laborwerten auf sich hat und hört euch an, wie der Arzt darauf reagieren will. Dazu wäre es ratsam, die Quelle der abweichenden Werte zu ergründen. Sie ist oft in Veränderungen der Knochen über CT oder MRT erkennbar. Auch auf die Nierenwerte sollte geachtet werden. Das alles wird ein Onkologe mit Erfahrung in die Wege leiten.
Für Deinen Vater stehen sehr viele wirksame Medikamente zur Verfügung. Da sind auch Kombinationen denkbar.
Wie geht man damit um? Jeder Patient wie er kann.
Für den Angehörigen kann ich das kaum einschätzen. Offenheit bei allen Parteien ist meist hilfreich. Das Bewusstsein für die erforderlichen Dinge wird sich entwickeln. Solange Du den Beistand als eigenen Wunsch empfindest und Dein Vater sich nicht dagegen sträubt, wird es kaum zu Überforderungen kommen. Planen kann man da vermutlich nichts.
Alles Gute für Euch
Jürgen

Neu hier und direkt mal eine Frage. wurde erstellt von anni1281
25 März 2013 13:15
  • anni1281
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier. Und sage erst einmal ein ganz herzliches Hallo :-)
Bei meinem Vater ist vor 4 Jahren diese Krankheit diagnostiziert worden. Damals sagte uns der Arzt ab dem Zeitpunkt der Diagnose gibt es eine Lebenserwartung zwischen 3 und 5 Jahren. Mein Vater hat eine Chemo gemacht vor 4 Jahren und es ging ihm auch immer gut. Er war immer unter Beobachtung. Aber letzte Woche ist sein Blutbild gekommen und ein Anruf seines Arztes. Ein Wert ist von 1200 auf 7000 gestiegen. Die organische Untersuchung war in Ordnung. Jetzt macht es mir als Tochter natürlich Angst. Es geht ihm immer noch gut. Er ist fit, man merkt ihm nichts an. Er sagt auch es würde ihm gut gehen. Am Mittwoch hat er eine Besprechung mit seinem Arzt. Ich habe viel über das Thema gelesen. Aber wie ist das bei dieser Krankheit. Kann man mehrere Chemos machen? Gibt es Medikamente? Wie geht man mit damit um? Als Betroffener und auch als Angehöriger?
Ich hoffe die Fragen sind ok die ich hier stelle. Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Liebe Grüße.