thessi1610 antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
04 März 2013 11:24
- thessi1610
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo abifitz,
also… danke für deine nachricht… allerdings kann ich dir vorab schon mal sagen, dass ich schon noch rund laufe… (so sagt man das bei uns). Bist du hobby psychologe? das ist nicht böse von mir gemeint, allerdings
bin nicht ich diejenige die irgendwelche hilfe benötigt, sondern mein vater. Mit meiner inneren auseinandersetzung stimmt soweit eigentlich auch alles… wir haben eine intakte familie mit sehr großem familienzusammenhalt,
deshalb brauchst du dir erst mal keine sorgen machen, stehe auch mit niemandem in konkurrenz mit meinem leiden… vielleicht beruhigt dich, dass meine schwester psychologin ist und noch haben wir alle keine extra sitzung
benötigt… bei uns hilft auch das miteinander kommunizieren schon sehr! Versteh mich nicht falsch, aber ich bin echt nicht der mensch für solch komische tiefsinnige psychologische fragen von menschen, die ich nicht nicht einmal
kenne. ? ich mein das „wirklich“ nicht böse.. aber für sowas bin ich nicht der mensch! Seh schon noch alles klar und weiss was ich tu und wie unser aller situation ist!
Somit ist erst mal wichtig und steh eindeutig bei mir der patient im vordergrund. Aber ich danke dir trotzdem für deine nachricht….
@all: ich glaube die letzte woche war die schlimmste woche in meinem ganzen leben!! Glaube wir haben noch nie so viel geflennt… die komplette familie. Es ist bis heute so, dass die ärzte nicht wissen, warum mein
Papa ab Dienstag in diesem zustand war… was allerdings rauskam ist, dass er Mittwoch auf Donnerstag nacht wohl dem arzt in der nachtschicht zu unruhig und anstrengend war. Ein pfleger hatte ihm zweimal beruhigungsmittel
Gegeben, welche defintiv eine überdosis war. Die behandelte ärztin hat zu uns wort wörtlich gesagt, dass ihm eine dosis des mittels schon für gut eine nacht und einen tag gereicht hätte und er dann aber nachdem er nicht nach
5 minuten direkt ruhiger war.. nochmals eine dosis verabreicht bekommen hat.
Egal wie… ich weiss ärzte sind auch nur menschen… nur wenn ihr meine vater am Donnerstag gesehen hättet… dieser zustand… das war nicht mehr menschlich!! Ich will das auch alles nicht weiter ausführen… zuviel wirklich!!
Ich hab auf jeden fall für ordentliches rambazamba bei den ärzten gesorgt… weil das ging alles gar nicht!!
Seit gestern geht es etwas berg auf… er kann wieder besser sprechen, ist klar im kopf und ja… alles in kleinen schritten, aber auf jeden fall besser. Die ärzte wissen aber auch nicht warum das jetzt so ist… ich hoffe einfach nur,
dass es jetzt endlich so weitergeht und er bald wieder laufen kann und das er dann endlich wieder nach hause darf!!
An euch alle nochmal ein danke für`s zuhören und eure unterstützung!
also… danke für deine nachricht… allerdings kann ich dir vorab schon mal sagen, dass ich schon noch rund laufe… (so sagt man das bei uns). Bist du hobby psychologe? das ist nicht böse von mir gemeint, allerdings
bin nicht ich diejenige die irgendwelche hilfe benötigt, sondern mein vater. Mit meiner inneren auseinandersetzung stimmt soweit eigentlich auch alles… wir haben eine intakte familie mit sehr großem familienzusammenhalt,
deshalb brauchst du dir erst mal keine sorgen machen, stehe auch mit niemandem in konkurrenz mit meinem leiden… vielleicht beruhigt dich, dass meine schwester psychologin ist und noch haben wir alle keine extra sitzung
benötigt… bei uns hilft auch das miteinander kommunizieren schon sehr! Versteh mich nicht falsch, aber ich bin echt nicht der mensch für solch komische tiefsinnige psychologische fragen von menschen, die ich nicht nicht einmal
kenne. ? ich mein das „wirklich“ nicht böse.. aber für sowas bin ich nicht der mensch! Seh schon noch alles klar und weiss was ich tu und wie unser aller situation ist!
Somit ist erst mal wichtig und steh eindeutig bei mir der patient im vordergrund. Aber ich danke dir trotzdem für deine nachricht….
@all: ich glaube die letzte woche war die schlimmste woche in meinem ganzen leben!! Glaube wir haben noch nie so viel geflennt… die komplette familie. Es ist bis heute so, dass die ärzte nicht wissen, warum mein
Papa ab Dienstag in diesem zustand war… was allerdings rauskam ist, dass er Mittwoch auf Donnerstag nacht wohl dem arzt in der nachtschicht zu unruhig und anstrengend war. Ein pfleger hatte ihm zweimal beruhigungsmittel
Gegeben, welche defintiv eine überdosis war. Die behandelte ärztin hat zu uns wort wörtlich gesagt, dass ihm eine dosis des mittels schon für gut eine nacht und einen tag gereicht hätte und er dann aber nachdem er nicht nach
5 minuten direkt ruhiger war.. nochmals eine dosis verabreicht bekommen hat.
Egal wie… ich weiss ärzte sind auch nur menschen… nur wenn ihr meine vater am Donnerstag gesehen hättet… dieser zustand… das war nicht mehr menschlich!! Ich will das auch alles nicht weiter ausführen… zuviel wirklich!!
Ich hab auf jeden fall für ordentliches rambazamba bei den ärzten gesorgt… weil das ging alles gar nicht!!
Seit gestern geht es etwas berg auf… er kann wieder besser sprechen, ist klar im kopf und ja… alles in kleinen schritten, aber auf jeden fall besser. Die ärzte wissen aber auch nicht warum das jetzt so ist… ich hoffe einfach nur,
dass es jetzt endlich so weitergeht und er bald wieder laufen kann und das er dann endlich wieder nach hause darf!!
An euch alle nochmal ein danke für`s zuhören und eure unterstützung!
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abifiz antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
01 März 2013 20:09
- abifiz
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11 September 2026
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.
Hallo Thessi.
Ich schreibe Dir erst jetzt, da neu im Forum, und erst dabei mich zu orientieren.
Zunächst:
Die Entscheidung zur Transplantation scheint mir, auf der Basis von dem was ich von Dir explizit und implizit erfahre, etwas risikoreich gewesen zu sein. Völlig unbegründet war sie nicht. Die ärztlichen Reaktionen auf die Komplikationen hätten wahrscheinlich etwas gezielter sein können.
So hart es sich anhört: Das ist jetzt alles tatsächlich unbedeutend.
Entscheidend ist Folgendes: Komplikationen sind möglich, sind hier eingetreten, die Ursachen sind unabgeklärt, der weitere Verlauf auch.
Die Ursachenabklärung steht im Moment im Vordergrund.
Wichtig:
So hart es sich anhört, steht es nirgendwo geschrieben, daß sie gelingt. Es steht sehr zu hoffen. Auch steht es sehr zu hoffen, daß der Organismus Deines Vaters dem jetzigen Sturm gewachsen ist.
Wichtig:
Die Krankheit ist ernsthaft, die Menschen sind schwach, die Situation ist nicht leicht.
Das bedeutet für Dich zu akzeptieren, daß es gut und daß es schlecht ausgehen könnte.
Dies wiederum bedeutet für Dich, eine innere Auseinandersetzung mit möglicher heftiger Freude, unsicherer Hoffnung, bedrohlicher Trennung, heftigem tiefem Schmerzen. Mit grundlegender existentieller Unsicherheit also.
Ich mag Dich sehr ermuntern, diese innere Auseinandersetzung zu suchen. Es ist Zeit dafür. Ich möchte Dich etwas dazu ermuntern, weniger im Äußeren und weniger deftig im Äußeren tätig zu sein. Suche doch, falls Dir möglich, seelisch zumutbar und im Moment halbwegs hinzukriegen, selbst und für Dich klärende Gespräche mit einem geigneten Laien oder Professionellen.
Wo stehst im Moment? Wo gehst Du hin? Was geschieht mit Dir? Was bedeutet Dir Dein höchstpersönlicher ganz eigener Papa? Was bedeutet er Dir in seiner Not, Verwirrtheit, Bedrohtheit? Er war so groß, und Du warst so klein! Jetzt liegt er in Schrumpf- und Leidform, braucht Hilfe, kann im Moment keine bekommen. Er gemahnt an Ende, Trennung und Verlust; belebt aber auch Hoffnung, Unruhe, Erinnerungen, Liebe.
Was ist mit Deiner Mutter? Wie stehst Du zu ihr und ihrer Not? Gibt es eine verborgene Konkurrenz im Leiden? Kann man im Moment sinnvoll miteinander sprechen?
Dein Vater ist nicht depressiv. Er ist verwirrt. Sinnvoll mit ihm reden, geht im Moment nicht. Ausgeschlossen. Mit oder ohne "Farbeneimer". Rede innerlich mit ihm. Schreibe ihm lange und kurze Briefe. Betrachte alte Fotos. Berühre Gegenstände. Lerne zu weinen und um innere Hoffnung zu bitten. Wünsche Dir Ziele und Kraft. Verzeihe. Verzeihe Dir. Verzeihe dem Anderen. Öffne Dich der Wut und dem Kleinsein. Öffne Dich der Liebe. Liebe Dich. Sei ihm nah.
Ich wünsche Dir mit aller Kraft, daß Dein Vater wieder wird, Dich wieder umarmt. Ich wünsche Dir, daß Du Dich stellst und wächst.
Du bist nicht allein.
abifiz
Hallo Thessi.
Ich schreibe Dir erst jetzt, da neu im Forum, und erst dabei mich zu orientieren.
Zunächst:
Die Entscheidung zur Transplantation scheint mir, auf der Basis von dem was ich von Dir explizit und implizit erfahre, etwas risikoreich gewesen zu sein. Völlig unbegründet war sie nicht. Die ärztlichen Reaktionen auf die Komplikationen hätten wahrscheinlich etwas gezielter sein können.
So hart es sich anhört: Das ist jetzt alles tatsächlich unbedeutend.
Entscheidend ist Folgendes: Komplikationen sind möglich, sind hier eingetreten, die Ursachen sind unabgeklärt, der weitere Verlauf auch.
Die Ursachenabklärung steht im Moment im Vordergrund.
Wichtig:
So hart es sich anhört, steht es nirgendwo geschrieben, daß sie gelingt. Es steht sehr zu hoffen. Auch steht es sehr zu hoffen, daß der Organismus Deines Vaters dem jetzigen Sturm gewachsen ist.
Wichtig:
Die Krankheit ist ernsthaft, die Menschen sind schwach, die Situation ist nicht leicht.
Das bedeutet für Dich zu akzeptieren, daß es gut und daß es schlecht ausgehen könnte.
Dies wiederum bedeutet für Dich, eine innere Auseinandersetzung mit möglicher heftiger Freude, unsicherer Hoffnung, bedrohlicher Trennung, heftigem tiefem Schmerzen. Mit grundlegender existentieller Unsicherheit also.
Ich mag Dich sehr ermuntern, diese innere Auseinandersetzung zu suchen. Es ist Zeit dafür. Ich möchte Dich etwas dazu ermuntern, weniger im Äußeren und weniger deftig im Äußeren tätig zu sein. Suche doch, falls Dir möglich, seelisch zumutbar und im Moment halbwegs hinzukriegen, selbst und für Dich klärende Gespräche mit einem geigneten Laien oder Professionellen.
Wo stehst im Moment? Wo gehst Du hin? Was geschieht mit Dir? Was bedeutet Dir Dein höchstpersönlicher ganz eigener Papa? Was bedeutet er Dir in seiner Not, Verwirrtheit, Bedrohtheit? Er war so groß, und Du warst so klein! Jetzt liegt er in Schrumpf- und Leidform, braucht Hilfe, kann im Moment keine bekommen. Er gemahnt an Ende, Trennung und Verlust; belebt aber auch Hoffnung, Unruhe, Erinnerungen, Liebe.
Was ist mit Deiner Mutter? Wie stehst Du zu ihr und ihrer Not? Gibt es eine verborgene Konkurrenz im Leiden? Kann man im Moment sinnvoll miteinander sprechen?
Dein Vater ist nicht depressiv. Er ist verwirrt. Sinnvoll mit ihm reden, geht im Moment nicht. Ausgeschlossen. Mit oder ohne "Farbeneimer". Rede innerlich mit ihm. Schreibe ihm lange und kurze Briefe. Betrachte alte Fotos. Berühre Gegenstände. Lerne zu weinen und um innere Hoffnung zu bitten. Wünsche Dir Ziele und Kraft. Verzeihe. Verzeihe Dir. Verzeihe dem Anderen. Öffne Dich der Wut und dem Kleinsein. Öffne Dich der Liebe. Liebe Dich. Sei ihm nah.
Ich wünsche Dir mit aller Kraft, daß Dein Vater wieder wird, Dich wieder umarmt. Ich wünsche Dir, daß Du Dich stellst und wächst.
Du bist nicht allein.
abifiz
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thessi1610 antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
28 Feb. 2013 21:56
- thessi1610
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11 September 2026
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ich hoffe ich nerv euch nicht schon mit meinen vielen beiträgen...
aber ich muss es irgendwie schreiben oder euch erzählen.
bin vor ner stunde aus der klinik heimgekommen.
papa geht es unverändert schlecht... eher schlechter als besser. mich hat er zwar erkannt, aber naja... wie soll ich sagen... er lag im bett hat gewimmert und wollte ständig aufstehen und seinen katheter wieder rausreissen... es ist einfach so eine qual
seine werte sind heute abend nochmals besser, nierenwert lag bei 4,9 oder so... alles andere auch gut. heute wurde nochmals ganz genau sein schädel untersucht, es gab keine auffälligkeiten. morgen früh wird ihm hirnwasser entnommen, da sie auch eine hirnhautentzündung oder ähnliches ausschließen wollen. nachdem ich wahrscheinlich auch nciht mehr ganz so höflich gesagt hab, dass ich die voll wahrheit wissen will und sie nix schönreden muss, hat sie mir auch gesagt, dass sie keine ahnung habe und es nicht von niere oder depression kommt. die profs wollen sich jetzt ausschließlich um ihn kümmern... und sie hat mir auch gesagt, dass sie wirklich nciht wissen, ob das wieder gut wird 

ohne witz es ist so schrecklich und dann auch wieder so unwirklich.. ich kann mittlerweile auch gar nicht mehr ständig heulen... irgendwie ist alles so scheisse... kanns nicht beschreiben!!!
ich will einfach nur das es ihm wieder gut geht"!
stehen die chancen gut, dass sie eine hirnhautentzündung oder bakterien oder vieren im hirnwasser wieder in den griff bekommen?
meine frage an die ärztin war einfach nur noch: was haben sie mit meinem vater gemacht. die antwort war: hätten wir das nur im entferntesten wissen können, hätten sie diese therapie niemals gemacht.. ich frag mich im nachhinein echt ob die stammzellen notwendig waren (was jetzt auch ncihts mehr bringt) aber keine ahnung.... ich bin wütend :x
mein papa ist so ein guter mensch und das mein ich ernst... er hat immer jedem geholfen, immer das gute noch im gr. arschloch gesehen.... und jetzt???



bin vor ner stunde aus der klinik heimgekommen.
ich will einfach nur das es ihm wieder gut geht"!
stehen die chancen gut, dass sie eine hirnhautentzündung oder bakterien oder vieren im hirnwasser wieder in den griff bekommen?
meine frage an die ärztin war einfach nur noch: was haben sie mit meinem vater gemacht. die antwort war: hätten wir das nur im entferntesten wissen können, hätten sie diese therapie niemals gemacht.. ich frag mich im nachhinein echt ob die stammzellen notwendig waren (was jetzt auch ncihts mehr bringt) aber keine ahnung.... ich bin wütend :x
mein papa ist so ein guter mensch und das mein ich ernst... er hat immer jedem geholfen, immer das gute noch im gr. arschloch gesehen.... und jetzt???
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thessi1610 antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
28 Feb. 2013 14:24
- thessi1610
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also ich habe wieder neuigkeiten... papa hat jetzt ein einzelzimmer bekommen (was meiner meinung nach schon viel wert ist, hatte auch immer das gefühl, dass wenn die anderen zwei patienten viel besuch hatten, ihn das irgendwie gestört hat- auch wenn er nix gesagt hat). und seine werte sind heute wieder etwas besser... sie mussten ihm allerdings heute nacht etwas geben, damit er schlafen kann, weil er so unruhig war. er hat jetzt auch nur geschlafen heute vormittag... jetzt mal schauen, wie es heute abend aussieht. ich halt euch auf dem laufenden und danke euch hiermit nochmal
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thessi1610 antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
28 Feb. 2013 13:21
- thessi1610
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11 September 2026
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hallo jürgen,
vielen dank für deine nachricht. ja es ist mehr als schwer momentan.. vor allem auch, weil wir einfach ncihts tun können. ich hab jetzt schon angst vor heute abend, wenn ich ihn besuchen gehe. ich will einfach, dass es ihm endlich wieder gut geht... es ist schrecklich wenn ein geliebter mensch sooooo viel schreckliche dinge durchmachen muss!!
ich selbst weiss wie es ist, wenn man richtig betrunken ist
wenn ich mir das so wirklich vorstellen kann und es so vergleichbar ist, dann bin ich um einigeres beruhigt. ich weiss auch nciht, warum ich einfach das gefühl hab, dass da nochmal irgendwas anderes schlimmes ist. kann es mir einfach kaum vorstellen, dass man nach dieser therapie so im bett liegt. zumal noch die ärztin damals gemeint hatte nach dem ersten nierenversagen, dass er jetzt das schlimmste rum hat (damals dachten sie zwischendurch er packt es nciht) und das die stammzellen lang nciht so schlimm sind. aber meiner meinung nach, geht es ihm jetzt einfach vieeeeel schlechter am aller schlechtesten seit er überhaupt diese diagnose bekommen hat.
ich hoffe einfach nur so sehr das ihr recht habt und meien familie und ich die gedult haben weiterhin stark zu sein.
vielen dank für deine nachricht. ja es ist mehr als schwer momentan.. vor allem auch, weil wir einfach ncihts tun können. ich hab jetzt schon angst vor heute abend, wenn ich ihn besuchen gehe. ich will einfach, dass es ihm endlich wieder gut geht... es ist schrecklich wenn ein geliebter mensch sooooo viel schreckliche dinge durchmachen muss!!
ich selbst weiss wie es ist, wenn man richtig betrunken ist
ich hoffe einfach nur so sehr das ihr recht habt und meien familie und ich die gedult haben weiterhin stark zu sein.
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jürgenk antwortete auf Stammzellentransplantation... wann endlich Besserung in Sicht?!
28 Feb. 2013 12:05
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
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- Beiträge: 459
Hallo Thessi
Du machst gerade eine sehr schwere Phase als Angehörige durch. Da ist es nicht einfach, den Blick bei den Fakten zu fokussieren. Darauf möchte ich Deine Sicht lenken, denn das könnte Dich etwas beruhigen.
Hier im Forum haben Dir einige ihre Erfahrungen mit dem Zustand geschildert und es ergaben sich Parallelen zu Deinem Vater. Genau so ist es nie, aber immerhin.
Margret schilderte Dir die Nebenwirkung der schlechten Nierenwerte. Dabei steht die Verwirrung ganz oben. So wie jetzt bei Deinem Vater.
Die Ärzte sagen Dir, das geht so schnell wieder weg wie es kam. Sie meinen damit wohl die Verwirrung bei Verbesserung der Nierenwerte.
Dann schauen wir mal auf die irrationalen Dinge die er da macht. Beten, sinnlose Anreichungen machen, sprechen ohne erkennbaren Zusammenhang, entfernen des Katheters und andere Sachen mehr. Das ist beängstigend.
Warst Du mal richtig betrunken? Mindestens hast Du schon einen Besoffenen erlebt. Da redet der Mensch auch dummes Zeug. seine Handlungen sind nicht nachvollziehbar. Kurz gesagt, er ist sehr verwirrt und nicht zurechnungsfähig. Das beunruhigt aber nicht, denn wir wissen, dass er wieder nüchtern wird und nach einem Kater völlig normal sein wird. Der Rausch geht so schnell wie er kam.
Stopp. Dein Vater ist nicht betrunken, ich weiß. Und doch ist es vergleichbar. So wie der Alkohol die Sinne trübt, macht es auch die Vergiftung durch die Nieren. Die Ärzte arbeiten daran, diese wieder in Gang zu bringen und vertrauen zu Recht darauf, dass sich seine Wahrnehmungen und die daraus resultierenden Handlungen wieder auf ein normales Maß einpendeln.
Hab auch Du dieses Vertrauen.
Viel Kraft für Dich und gute Besserung für Deinen Vater
Jürgen
Du machst gerade eine sehr schwere Phase als Angehörige durch. Da ist es nicht einfach, den Blick bei den Fakten zu fokussieren. Darauf möchte ich Deine Sicht lenken, denn das könnte Dich etwas beruhigen.
Hier im Forum haben Dir einige ihre Erfahrungen mit dem Zustand geschildert und es ergaben sich Parallelen zu Deinem Vater. Genau so ist es nie, aber immerhin.
Margret schilderte Dir die Nebenwirkung der schlechten Nierenwerte. Dabei steht die Verwirrung ganz oben. So wie jetzt bei Deinem Vater.
Die Ärzte sagen Dir, das geht so schnell wieder weg wie es kam. Sie meinen damit wohl die Verwirrung bei Verbesserung der Nierenwerte.
Dann schauen wir mal auf die irrationalen Dinge die er da macht. Beten, sinnlose Anreichungen machen, sprechen ohne erkennbaren Zusammenhang, entfernen des Katheters und andere Sachen mehr. Das ist beängstigend.
Warst Du mal richtig betrunken? Mindestens hast Du schon einen Besoffenen erlebt. Da redet der Mensch auch dummes Zeug. seine Handlungen sind nicht nachvollziehbar. Kurz gesagt, er ist sehr verwirrt und nicht zurechnungsfähig. Das beunruhigt aber nicht, denn wir wissen, dass er wieder nüchtern wird und nach einem Kater völlig normal sein wird. Der Rausch geht so schnell wie er kam.
Stopp. Dein Vater ist nicht betrunken, ich weiß. Und doch ist es vergleichbar. So wie der Alkohol die Sinne trübt, macht es auch die Vergiftung durch die Nieren. Die Ärzte arbeiten daran, diese wieder in Gang zu bringen und vertrauen zu Recht darauf, dass sich seine Wahrnehmungen und die daraus resultierenden Handlungen wieder auf ein normales Maß einpendeln.
Hab auch Du dieses Vertrauen.
Viel Kraft für Dich und gute Besserung für Deinen Vater
Jürgen
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