Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Würzburg hat untersucht, wie mechanische Reize die durch ein Multiples Myelom verursachten Knochenschäden beeinflussen können. Dabei zeigte sich in experimentellen Untersuchungen, dass mechanische Belastung bestimmte Reparaturprozesse in den Knochenzellen aktivieren kann, die durch Myelomzellen beeinträchtigt werden. Die Forschenden konnten außerdem Zusammenhänge zwischen bestimmten Genen und dem Krankheitsverlauf feststellen. Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse darüber, wie Myelom und Knochen miteinander interagieren, und könnten langfristig dabei helfen, neue Ansätze zur Vorbeugung oder Behandlung von Knochenschäden zu entwickeln. Die Untersuchungen befinden sich allerdings noch im Forschungsstadium.
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