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THERAPIEDAUER (UPDATE 2026) | Myelom-Grundlagen mit Prof. Hartmut Goldschmidt

In der siebzehnten Folge unserer Reihe „Myelom-Grundlagen“ spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über eine Frage, die für viele Patient:innen im Verlauf ihrer Behandlung besonders wichtig ist: Wie lange sollte eine Therapie beim Multiplen Myelom durchgeführt werden? Vor dem Hintergrund der aktuellen Studiendaten und der 2025 aktualisierten EHA-EMN-Leitlinien beleuchtet Prof. Goldschmidt, wie sich die Empfehlungen zur Therapiedauer in den vergangenen Jahren verändert haben. Er erklärt, warum beim Multiplen Myelom zunehmend zwischen zeitlich begrenzten Therapiephasen und einer langfristigen Erhaltung beziehungsweise kontinuierlichen Behandlung unterschieden wird. Dabei geht es unter anderem um die Dauer von Induktion, Konsolidierung und Erhaltungstherapie, die Bedeutung moderner Kombinationstherapien und die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Behandlung fortgeführt, angepasst oder möglicherweise beendet werden kann. Auch Faktoren wie Remissionstiefe, MRD-Negativität, individuelles Risikoprofil, Verträglichkeit und Lebensqualität spielen bei der Entscheidung über die optimale Therapiedauer eine wichtige Rolle.