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28 Aug. 2026 21:55
  • Margret61
  • 10 Beiträge seit
    28 November 2023
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Hallo,
ich bekam auch zwei Jahre Biphosphonate.  Seit knapp einem Jahr nur noch einmal im Quartal.  Mir wird das Medikament immer per Spritze verabreicht, da braucht es weder Port noch Zugang. 

Liebe Grüße Margret 

28 Aug. 2026 18:25
  • Biggi
  • Autor
  • 94 Beiträge seit
    19 September 2011
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Vielen Dank für deine Einschätzung. Da sind wir ja wirklich einer Meinung. Ich gebe zu, dass ich nach dieser Bedrängnis in der Praxis schon sehr verunsichert war. Ich lasse mir den Port unter meinen jetzigen Voraussetzungen nicht legen. Erst wenn die Frequenz an Infusionen oder die Anzahl der Stechversuche es nötig machen. 
Nun hoffe ich, dass ich mir nicht den Unmut in der Praxis zuziehe. Im Moment weiß ich keine Alternative.

Herzliche Grüße

Birgit

28 Aug. 2026 15:54 - 28 Aug. 2026 15:55
  • Mapoli
  • 1734 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Liebe Birgit,

ein Port ist auch immer eine potentieller Eintrittspforte für Keime. Wenn Du zur Zeit nur 4 x im Jahr eine Infusion benötigst, und Deine Venen beim 2. Versuch schon erfolgreich angestochen werden konnten, ist das in meinen Augen kein Grund für einen Port. Lass Dich nicht von einer unerfahrenen, vermutlich gestressten Helferin verrückt machen.

Ich habe auch nach 15 Jahren noch immer keinen Port und wirklich schon viele Therapien hinter mir. Auch mir wurde schon gesagt, ich habe schlechte Venen, was immer an der Unfähigkeit der Helferin lag.
Ich habe leider schon viele Patienten im Krankenhaus erlebt, deren Port wegen plötzlichem Fieber notfallmäßig entfernt werden musste.

Natürlich ist ein Port ein Segen, wenn man schlechte Venen hat. Besonders dann, wenn man Substanzen benötigt, wie Chemostatika, die nicht para laufen dürfen Oder wenn man wöchentlich Infusionen benötigt und vielleicht sogar künstlich ernährt wird. Aber aus Deiner Beschreibung entnehme ich, dass dies bei Dir zum Glück nicht so ist.

LG
Ma 
Letzte Änderung: 28 Aug. 2026 15:55 von Mapoli.

28 Aug. 2026 14:04
  • Biggi
  • Autor
  • 94 Beiträge seit
    19 September 2011
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Hallo in die Runde!

Die Eckpunkte:
Derzeit bekomme ich alle 4 Wochen eine Infusion mit Bisphosphonaten, die 2 Jahre sind rum, es soll voraussichtlich auf vierteljährlich reduziert werden.
Weitere Medikation über die Vene ist derzeit nicht absehbar.
Meine Venen sind nicht so prickelnd, aber bislang hat es mit dem Zugang legen spätestens beim 2. Versuch geklappt. Nun war letztes Mal eine andere MfA in der Praxis und auch nicht meine reguläre Ärztin.
es hat nicht geklappt mit der Infusion und ich wurde sehr (fast schon unhöflich) gedrängt mir einen Port legen zu lassen.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen einen Port, sehe aber im Moment nicht die richtige "Kosten/Nutze-Relation", wenn ich lediglich 4 x im Jahr eine Infusion bekommen werde und dann dauerhaft den Port habe. Ist ja auch ein Eingriff, Infektionsrisiko etc..
Anders wäre es selbstverständlich, wenn ich regelmäßiger Infusionen erhalten würde. Blutabnahme geht meist noch einigermaßen mit der Butterfly.
Ein Gespräch mit meinem Arzt war noch nicht möglich, ist aber auch nicht so der Sympathieträger und gesprächsbereit.

Wie würde ihr euch so aus dem Bauch heraus entscheiden? Ich habe nie jemanden einen Vorwurf gemacht, wenn 2 x gestochen werden musste. Ich weiß ja, wie schlecht die Venen sind.

Es wäre nett, wenn ihr eure Gedanken mit mir teilt.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Birgit