- joseph
10 September 2026
Dori12 schrieb: aber wie kann ich ihm raten dass nicht zu machen, wenn es bei MM bis jetzt noch als die beste Möglichkeit gilt, das Leben zu verlängern.
Liebe Dori
Könntest du diese Entscheidung mit deinem Gewissen vereinbahren ?
Ich nicht
Noch sollte der Patient mit seinem Onkologen die Entscheidungen der Therapien treffen
LG
Joseph
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- CLE084
10 September 2026
Dori12 schrieb: Frage ist nur, was ist die Alternative ?
Mein Mann steht vor der Hochdosis und ich sehe Chemotherapien sehr kritisch, aber wie kann ich ihm raten dass nicht zu machen, wenn es bei MM bis jetzt noch als die beste Möglichkeit gilt, das Leben zu verlängern.
Nur vor dem Preis habe ich grosse Angst.
alles Gute von Dori
Das ist eben die Krux bei der Sache: Es gibt leider keine Präparate die keine oder nur sehr geringe Nebenwirkungen zeigen. Ausserdem ist das auch ganz individuell, jeder reagiert unterschiedlich auf den Giftcocktail. Als Patient steht man ständig vor genau diser Frage: Lebensverlängerung oder Lebensqualität und beides unter einen Hut zu bekommen endet immer in einem Kompromiss.
Viel Glück!
Christian
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- Diddlmaus
-
21 Oktober 2012
- Beiträge: 1300
Immerhin gibt es für die meisten Nebenwirkungen auch wieder gute Linderungsmöglichkeiten.
Früher haben die Menschen nicht weniger gelitten aber viel weniger lang gelebt mit dem MM.
:dry:
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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- Dori12
10 September 2026
Mein Mann steht vor der Hochdosis und ich sehe Chemotherapien sehr kritisch, aber wie kann ich ihm raten dass nicht zu machen, wenn es bei MM bis jetzt noch als die beste Möglichkeit gilt, das Leben zu verlängern.
Nur vor dem Preis habe ich grosse Angst.
alles Gute von Dori
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- drjofi
- Autor
10 September 2026
Achim
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- CLE084
10 September 2026
Pharmaunternehmen sind kein caritativer Verein - ihr einziger Existenzgrund ist die Gewinnmaximierung. Und wenn sich mit Präparaten von zweifelhafter Wirksamkeit Geld verdienen lässt (siehe Vitamin- und sonstige Ergänzungsmittelchen), dann sind sie an vorderster Stelle mit dabei.
Aber wenn eine Erkrankung z.B. sehr selten ist und es dafür keinen Markt gibt, der sich für die Pharmaindustrie lohnt, werden die Patienten mit ihrer Krankheit allein gelassen: Wenn Forschung nicht lukrativ ist
Insofern können wir froh sein, dass offenbar bei immer mehr Menschen MM diagnostiziert wird.
Einen etisch/moralischen Kodex sucht man in einer kapitalistisierten Gesellschaft vergebens, denn mit Krankheit lässt sich unvorstellbar viel Geld verdienen und beim Geld hört wie der Volksmund sagt, die Freundschaft auf.
Christian
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