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Forschung läuft

Antwort auf: Forschung läuft 19 Jun 2018 12:43Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 125
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

Zum besseren Verständnis für alle, ich bin medizinischer Laie, wie wir alle hier. Sollte jemand andere Daten haben, kann man das auch normal sagen. Was soll diese Anmache! So ist das halt mit Statistiken, wenn man ganz unterschiedluchunterschiedliche Quellen einsieht. Ich schrieb auch, dass man sehr an dem Hauptrisiko dem Zytokinsturm arbeitet. Gibt es dazu neue Erkenntnisse, das wäre prima, wenn man das Risiko soweit herunterfahren könnte, dass noch mehr Patienten davon profitieren. Nach meinem Kenntnisstand ist das Risiko bisher leider noch viel zu hoch, dass es auf alle MM-Patienten anwendbar wäre ( da hilft uns im Einzelfall auch keine Statistik weiter. wohl war) Wie auch der Hinweis, dass diese Therapie, die sich nur auf das EPITOPE CD29 beschränkt, nicht für alle MM-Patienten geeignet ist. Für jeden Patienten ist die individuelle Therapie nötig und die Risikobewertung für diese Person. Wie bei allen Therapien sollte mit dem behandelnden Arzt eine Nutzen-Risikobewertung erfolgen, die sich am Strand der Forschung orientieren sollte. Manche Ärzte stellen sich solcher Fragestellungen zu den Therapieoptionen leidet nicht genug. Wir können das als Patient nur abfordern.
LG jo

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Antwort auf: Forschung läuft 19 Jun 2018 13:15Uhr
  • mmpatient
  • mmpatients Avatar
  • Beiträge: 39
  • Registriert seit:
    06. Sep 2015

Liebe Christine und Diddlmaus .....Daaaaaaanke..!!!!.

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Antwort auf: Forschung läuft 19 Jun 2018 13:20Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 125
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

Übrigens die Quelle für die 50 % stammt aus einem Artikel von Medcsape, allerdings in einem anderen Zuammenhang, worauf auch darauf hingewiesen wurde, dass solche einzelnen Erhebungen für die Risikobewertung untauglich sind.
Ich habe das daaanke nicht verstanden?

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Antwort auf: Forschung läuft 09 Aug 2018 18:20Uhr
  • Dorothee
  • Dorothees Avatar
  • Beiträge: 103
  • Registriert seit:
    25. Jan 2018

Ganz lieben Dank an die Verantwortlichen für das Einstellen des Beitrages in
Neues aus der Medizin / 6.Myelom-Forum Würzburg (eingestellt am 08.08.2018).

Der Beitrag ist total übersichtlich und feiert ja geradezu, dass sowohl
a) die zielgerichtete Immuntherapie mit
- Venetoclax (greift in den Signalweg ein, der den Tod von Krebszellen bestimmt)
- Selinexor (hemmt ein Tarnkappenprotein in der Krebszelle, das den Zelltod verhindert)
- Blinetumumab (ein bispezifischer Antikörper, der Krebszelle und T-Zelle miteinander verbindet, sodass die T-Zelle die Krebszelle zerstören kann)
- Radionuklide (Antikörper, die an Krebszelle bindet und mit radioaktiver Substanz beladen ist, die die Krebszelle "totstrahlt")
als auch
b) die patientenindividuelle Immuntherapie (Car-T-Zell-Therapie)
in der Forschung immer mehr Raum und Erfolg hat.

Natürlich funktioniert das nur bei Patienten, deren Krebszellen und auch deren T-Zellen bestimmte Oberflächenantigene tragen, die auf normalen Körperzellen möglichst nicht vorhanden sind.
Aber immerhin : in diesen Fällen muss man nicht mehr mit der großen Chemo-Keule draufschlagen.
Wirklich toller Beitrag.
Dankeschön.
Dorothee

Letzte Änderung: 09 Aug 2018 18:21 von Dorothee. Begründung: Wort-Korrektur

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