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Verunsicherung! - Behandlung nur in großen Zentren?

Antwort auf: Verunsicherung! - Behandlung nur in großen Zentren? 15 Aug 2017 13:15Uhr
  • MyelomaTrier
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Ich habe sowohl die UK Heidelberg als auch die UK Würzburg kennen gelernt, in erster Linie um mich zu informieren. Dort beschäftigt man sich einfach recht intensiv mit dieser doch vergleichsweise seltenen Erkrankung und ist über aktuelle Entwicklungen i.d.R. besser informiert als das örtliche Kreiskrankenhaus. Die Behandlung in Unikliniken ist aber sicher nicht zwangsläufig besser als die Behandlung in kleineren Häusern. Eine Stammzelltransplantation ist heute ein Routineverfahren und kann in vielen Kliniken erfolgen. Die großen Zentren verfügen über viel Erfahrung, ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis kommt aber selten zustande, denn die große Anzahl von Patienten und Ärzten führt zu einer hohen Fluktuation auf beiden Seiten. Zu viel Routine erhöht dann auch das Risiko für Fehler. Die Unikliniken konzentrieren sich zudem auf die relevanten Messwerte und nicht auf den Menschen, der diese beherbergt. Das ist mir sehr deutlich aufgefallen. Der Kontakt zu einem niedergelassenen Onkologen ist da manchmal schon ganzheitlicher (wer das will). Da muss man überlegen, was einem wichtig ist.
Es kann hilfreich sein, die Familie oder Freunde in der Nähe zu haben, die einem auch mal das ersehnte Lieblingsessen vorbei bringen oder zuhören, wenn man gerade alles echt ätzend findet. So ist es bei jedem verschieden, unter welchen Bedingungen man sich halbwegs gut aufgehoben fühlt. Oftmals ist es auch einfach Zufall, auf wen man gerade trifft. Fehlen auf einer Station gerade einige Pflegekräfte (Fachkräftemangel) oder gerät man an jemanden, mit dem man einfach nicht gut kann, so kann der Aufenthalt in einem ansonsten super Krankenhaus echt zäh werden. Fazit: Nein, Behandlung nicht nur in großen Zentren!

Letzte Änderung: 15 Aug 2017 13:17 von MyelomaTrier.

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