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betti52 antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
22 Dez. 2023 18:20
- betti52
- Autor
644 Beiträge seit
19 September 2023
19 September 2023
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Hallo!
Euch vielen lieben Dank fuer Eure Zeilen und
Erlaeuterungen.
Euch und allen anderen auch geruhsame Weihnachtstage
und alles Gute.
Gruss, Bettina
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Euch und allen anderen auch geruhsame Weihnachtstage
und alles Gute.
Gruss, Bettina
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Sevil_Ffm antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
17 Dez. 2023 10:37
- Sevil_Ffm
180 Beiträge seit
17 Juli 2023
17 Juli 2023
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- Beiträge: 180
Hallo Betti,
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Es ist schwer die Diagnose MM zu akzeptieren. Dann kommt die Entscheidung „wie viel Therapie?“. Das hängt nicht nur von der Wissenschaft ab. Manche Ärtzte neigen zu „weniger ist mehr“, und manche zu „am Anfang die beste und stärkste Therapie“. Du bildest auch Deine eigene Meinung dazu. Wenn Du und Dein Arzt die für Dich richtige Entscheidung trifft, wirst Du erleichtert sein. Zumindest war das bei mir so.
Ich habe damals mit einer Induktionstherapie begonnen aber mir weitere Meinungen eingeholt, sogar eine vierte! Sogar im Ausland! 🙂
Mir haben auch die Gespräche mit der Psychoonkologin an der Uniklinik, wo ich in Behandlung bin, sehr geholfen. Sie ist auf der Transplantationsstation tätig und hat mich gut auf HD vorbereitet. Ich hatte viele Fragen und Sorgen, und sie war eine große Unterstützung für mich. z.B. ich habe mehrmals gefragt „ich bin in kompletter Remission, warum brauche ich HD?“ Ich wusste die Antwort, da meine Ärztin sie bereits perfekt erklärt hatte. Trotzdem war es hilfreich, darüber zu sprechen. Es ging um Ängste und sie hat viel Erfahrung wie ich damit umgehen könnte.
Alles Gute!
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Es ist schwer die Diagnose MM zu akzeptieren. Dann kommt die Entscheidung „wie viel Therapie?“. Das hängt nicht nur von der Wissenschaft ab. Manche Ärtzte neigen zu „weniger ist mehr“, und manche zu „am Anfang die beste und stärkste Therapie“. Du bildest auch Deine eigene Meinung dazu. Wenn Du und Dein Arzt die für Dich richtige Entscheidung trifft, wirst Du erleichtert sein. Zumindest war das bei mir so.
Ich habe damals mit einer Induktionstherapie begonnen aber mir weitere Meinungen eingeholt, sogar eine vierte! Sogar im Ausland! 🙂
Mir haben auch die Gespräche mit der Psychoonkologin an der Uniklinik, wo ich in Behandlung bin, sehr geholfen. Sie ist auf der Transplantationsstation tätig und hat mich gut auf HD vorbereitet. Ich hatte viele Fragen und Sorgen, und sie war eine große Unterstützung für mich. z.B. ich habe mehrmals gefragt „ich bin in kompletter Remission, warum brauche ich HD?“ Ich wusste die Antwort, da meine Ärztin sie bereits perfekt erklärt hatte. Trotzdem war es hilfreich, darüber zu sprechen. Es ging um Ängste und sie hat viel Erfahrung wie ich damit umgehen könnte.
Alles Gute!
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miregal antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
15 Dez. 2023 22:29
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
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- Beiträge: 1025
Hallo Betti, glaube jedem ging es so wie dir ...
Bei mir war es seinerzeit ein stechender Rückenscherz bei einer Skitour, dachte an Bandscheibenvorfall, schönstes Wetter Ende März, musste mich der Heli nach der Gipfelrast abholen. Erst zwei Tage in der Klinik entdeckten sie eigenartige Hohlräume in Rückenwirbeln. Ein Wirbel war zertrümmert und piekste ins Rückenmark. Ok Op, stabilisieren wir. Zwei Tage nach der Op, weiterhin horrende Schmerzen, dann die Horrornachricht Plasmozytem. Dr Google sprach von nicht heilbare Blutkrebserkrankung. Da brach die Wwlt zusammen.
Aber es ging bergauf. Zuerst Bestrahlung, Im Oktober darauf wieder skifahren am Gletscher, fast 5 Jahre Ruhe, Beginn der Chemo, nach einem Monat wieder Spuk vorbei, Chemo ging weiter, einge unschöne Komplikationen, Reha im Schwarzwald (war wie schöner Sommerurlaub), und seitdem seit 5 Jahren nix mehr. Solange keine Wirbel brechen ist die Behandlung relativ easy, nervig waren nur die Prämedikation von Dexa und Fenstil, das eine aufputschend, das andere dämpfend. Kam nicht gut. Bischen kribbeln in Fingern und Zehen, die ersten 2 Behandlungstage leichtes Fieber, das wars schon.
Bei mir war es seinerzeit ein stechender Rückenscherz bei einer Skitour, dachte an Bandscheibenvorfall, schönstes Wetter Ende März, musste mich der Heli nach der Gipfelrast abholen. Erst zwei Tage in der Klinik entdeckten sie eigenartige Hohlräume in Rückenwirbeln. Ein Wirbel war zertrümmert und piekste ins Rückenmark. Ok Op, stabilisieren wir. Zwei Tage nach der Op, weiterhin horrende Schmerzen, dann die Horrornachricht Plasmozytem. Dr Google sprach von nicht heilbare Blutkrebserkrankung. Da brach die Wwlt zusammen.
Aber es ging bergauf. Zuerst Bestrahlung, Im Oktober darauf wieder skifahren am Gletscher, fast 5 Jahre Ruhe, Beginn der Chemo, nach einem Monat wieder Spuk vorbei, Chemo ging weiter, einge unschöne Komplikationen, Reha im Schwarzwald (war wie schöner Sommerurlaub), und seitdem seit 5 Jahren nix mehr. Solange keine Wirbel brechen ist die Behandlung relativ easy, nervig waren nur die Prämedikation von Dexa und Fenstil, das eine aufputschend, das andere dämpfend. Kam nicht gut. Bischen kribbeln in Fingern und Zehen, die ersten 2 Behandlungstage leichtes Fieber, das wars schon.
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betti52 antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
15 Dez. 2023 19:15
- betti52
- Autor
644 Beiträge seit
19 September 2023
19 September 2023
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- Beiträge: 644
Hallo!
Danke fuer Eure Zeilen.
Ich hatte in meinem bisherigen Leben zwar schon ein
paar OPs, aber halt noch nie so einen Hammerfall wie
jetzt die Therapie, die anstehen soll.
Z.B. als der Hausarzt gesagt hat, da ist was in der Gallenblase,
was da nicht hingehoert, die Gallenblase sollte besser raus,
da habe ich keine Sekunde gezoegert.
Aber das war ja auch voll easypeasy....
Ne nette Vollnarkose, 5 Tage bischen Langeweile
im Krankenhaus und dann war der Drops aber auch
gelutscht...
Euch, die Ihr schon soviel mega hardcore in Zusammenhang
mit dem MM durchgemacht habt, muss das sicherlich
vorkommen, wie nicht-haben-wollen-Jammern auf
exorbitant hohem Niveau...
Dafuer moechte ich mich auch bei Euch entschuldigen.
Wenn ich mir es aussuchen koennte, dann gerne
nochmal ne Gallenblase raus, wenn man noch eine
davon haette.
Aber ich weiss, man kann es sich leider nicht aussuchen...
Gruss, Bettina
Danke fuer Eure Zeilen.
Ich hatte in meinem bisherigen Leben zwar schon ein
paar OPs, aber halt noch nie so einen Hammerfall wie
jetzt die Therapie, die anstehen soll.
Z.B. als der Hausarzt gesagt hat, da ist was in der Gallenblase,
was da nicht hingehoert, die Gallenblase sollte besser raus,
da habe ich keine Sekunde gezoegert.
Aber das war ja auch voll easypeasy....
Ne nette Vollnarkose, 5 Tage bischen Langeweile
im Krankenhaus und dann war der Drops aber auch
gelutscht...
Euch, die Ihr schon soviel mega hardcore in Zusammenhang
mit dem MM durchgemacht habt, muss das sicherlich
vorkommen, wie nicht-haben-wollen-Jammern auf
exorbitant hohem Niveau...
Dafuer moechte ich mich auch bei Euch entschuldigen.
Wenn ich mir es aussuchen koennte, dann gerne
nochmal ne Gallenblase raus, wenn man noch eine
davon haette.
Aber ich weiss, man kann es sich leider nicht aussuchen...
Gruss, Bettina
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Diddlmaus antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
15 Dez. 2023 13:12
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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- Beiträge: 1300
Hallo Betti
Wenn Dein Onko sagt, dass die Erhöhung der LK nicht "normal" sein kann, dann würd ich das so annehmen.
Ich muss schmunzeln wenn ich Deine Zeilen lese. Gewichtszunahme kannst Du nicht brauchen, auf anderes bist Du nicht scharf, etc.
Tja, wie soll ich es sagen? Wir sind hier wohl alle auf keine NW scharf, aber wir wollen leben!
Deine persönliche Einstellung zur Therapie kannst nur Du selber ändern. Von daher wäre eine Zweitmeinung sicher vorteilhaft, damit Du es annehmen kannst, dass therapiert werden muss.
Alles Gute für den weiteren Weg!
Diddlmaus
Wenn Dein Onko sagt, dass die Erhöhung der LK nicht "normal" sein kann, dann würd ich das so annehmen.
Ich muss schmunzeln wenn ich Deine Zeilen lese. Gewichtszunahme kannst Du nicht brauchen, auf anderes bist Du nicht scharf, etc.
Tja, wie soll ich es sagen? Wir sind hier wohl alle auf keine NW scharf, aber wir wollen leben!
Deine persönliche Einstellung zur Therapie kannst nur Du selber ändern. Von daher wäre eine Zweitmeinung sicher vorteilhaft, damit Du es annehmen kannst, dass therapiert werden muss.
Alles Gute für den weiteren Weg!
Diddlmaus
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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Doris2460 antwortete auf kann ich mir sicher sein, dass ich es habe?
15 Dez. 2023 12:46
- Doris2460
687 Beiträge seit
13 August 2022
13 August 2022
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- Beiträge: 687
Hallo Betina,
ja, eine Studienteilnahme und dann nicht die komplette Behandlung zu machen, macht keinen Sinn.
Allerdings ist es ja Sinn der Induktion möglichst gute Werte zu haben oder in Remission zu sein, wenn die HD gemacht wird.
Gewichtszunahme hatte ich in keiner Phase der Behandlung, ich hatte Carzifilomid, Revlimid/Lenalidomid und Dexamethason in der Induktion und in der Konsolidierung, jetzt in der Erhaltung nur noch Lenalidomid. Ich bin auch in einer Studie und finde es sehr gut.
Ich habe im Laufe der Zeit ca. 17 kg abgenommen und ca. 10 kg davon wieder zugenommen.
Bei den Nebenwirkungen ist es total unterschiedlich. Ich hatte eigentlich nicht viel, wobei ich bei manchem nicht weiß, ob die Medikamente schuld waren oder nicht. Eigentlich habe ich mit nur relativ schlapp gefühlt und von den vielen Schmerzmitteln Verstopfung.
Die HD verkraftet jeder total unterschiedlich, ist aber machbar, auch wenn ich einen Tag dachte warum machst du das eigentlich, wenn es nötig ist mache ich es wieder. Inzwischen habe ich viele Menschen kenngelernt, die so gut wie nichts hatten, wenn es nötig ist mache ich es wieder.
Von Lenalidomid habe ich als einzige Nebenwirkung leichte Durchfälle.
Alles Gute
ja, eine Studienteilnahme und dann nicht die komplette Behandlung zu machen, macht keinen Sinn.
Allerdings ist es ja Sinn der Induktion möglichst gute Werte zu haben oder in Remission zu sein, wenn die HD gemacht wird.
Gewichtszunahme hatte ich in keiner Phase der Behandlung, ich hatte Carzifilomid, Revlimid/Lenalidomid und Dexamethason in der Induktion und in der Konsolidierung, jetzt in der Erhaltung nur noch Lenalidomid. Ich bin auch in einer Studie und finde es sehr gut.
Ich habe im Laufe der Zeit ca. 17 kg abgenommen und ca. 10 kg davon wieder zugenommen.
Bei den Nebenwirkungen ist es total unterschiedlich. Ich hatte eigentlich nicht viel, wobei ich bei manchem nicht weiß, ob die Medikamente schuld waren oder nicht. Eigentlich habe ich mit nur relativ schlapp gefühlt und von den vielen Schmerzmitteln Verstopfung.
Die HD verkraftet jeder total unterschiedlich, ist aber machbar, auch wenn ich einen Tag dachte warum machst du das eigentlich, wenn es nötig ist mache ich es wieder. Inzwischen habe ich viele Menschen kenngelernt, die so gut wie nichts hatten, wenn es nötig ist mache ich es wieder.
Von Lenalidomid habe ich als einzige Nebenwirkung leichte Durchfälle.
Alles Gute
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
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