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Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen

Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 20 Mär 2017 17:30Uhr
  • hase25
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  • Beiträge: 77
  • Registriert seit:
    15. Feb 2017

Hallo Christine,
ich habe meine "genetisch mutierten" Plasmazellen in Killerzellen umbenannt, weil sie, falls keine Therapie erfolgt, zu kleinen "Killern" werden. Daher: Nieder mit den "KILLERZELLEN".
Gruß aus Trier - Katharina


Es gibt keinen Weg zum Glück.
Glücklich sein ist der Weg.
Buddha

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Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 20 Mär 2017 18:25Uhr
  • christine
  • christines Avatar
  • Beiträge: 2013
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Wie gesagt, habe ich den Sinn schon verstanden- nix für ungut :-) wir machen ja hier keine Haarspalterei!
Liebe Grüße


Einfache ASCT Juli 2012
Konsolidierung Dez. 2012: 25mg Revlimid + 40mg x 2 Zyklen
Erhaltung mit Unterbrechungen ab Mai 2014: 10mg Revlimid
ab März 2017: 25 mg Revlimid ohne Dexa.

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Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 20 Mär 2017 20:12Uhr
  • klein Grisu
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  • Beiträge: 31
  • Registriert seit:
    23. Dez 2016

Hallo Katharina

morgen ist Tag 22 im 1. Zyklus der Induktionstherapie nach VCD-Standard.
Morgen wieder Velcade als Bauchspritze+ x Tabletten

Bis dato alles gut, keine Nebenwirkungen/Unverträglichkeiten

Gehe auch noch arbeiten (2 Tage/Woche Büro, 1 1/2 Tage von zu Hause, Freitag ist bei mir Überstundenabbau angesagt) => Lass es langsam ausklingen

Haare hab ich noch alle, bei mir als Mann aber nicht so das Thema.

Viele Grüße
Markus


Sonnige Grüße

Markus

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Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 21 Mär 2017 16:42Uhr
  • Angela 55
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  • Beiträge: 48
  • Registriert seit:
    30. Jun 2016

Hallo Katharina,
Meine Erstbehandlung mit Induktionstherapie nach VCD- Schema lief von Juni 2016 bis Oktober 2016, deshalb habe ich noch gute Erinnerungen an dieses Gefühl der Unsicherheit und Angst. Meine Hochdosischemo und Stammzellrückgabe war dann im November 2016, alles noch sehr nah. Also, bei mir waren die Nebenwirkungen der Induktionstherapie recht gering. Gelegentlich Verdauungsbeschwerden und rote Flecken an der Einstichstelle der Velcade- Spritze. Meine Haare hatte ich sogar bis zur Hochdosischemo, wenn auch etwas dünner. Ich habe es genauso wie Du gemacht: schrittweise gekürzt und so kann man sich ganz gut daran gewöhnen. Die Wirkung der VCD Therapie war sehr gut, sodass ich vor der Hochdosis- Chemo schon weit gesunkene Werte hatte und dieser Erfolg steht ja Im Vordergrund und gibt dann auch wieder Mut und Zuversicht!!!
Ich wünsche Dir, dass es bei Dir genau so gut läuft: wenig Nebenwirkungen und guten Therapieerfolg und bleib so kämpferisch, jeder Tag bringt Dich Deinem Ziel näher!
Liebe Grüße, Angela

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Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 21 Mär 2017 21:38Uhr
  • hase25
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  • Beiträge: 77
  • Registriert seit:
    15. Feb 2017

Hallo Angela,
dass macht ja Mut und ich hoffe, dass es dir weiterhin gut geht. Allerdings werde ich nicht mit den Medikamenten nach dem VCD-Chema behandelt, sondern VRD mit Gabe von Elotuzumab. Die Medikamente V (Bortezomib=Velcade) und D (Dexamethason) sind gleicht. Du hattes C=Cyclophosphamid bekommen und ich soll R=Lenalidomid erhalten. Hoffentlich vertrage ich diese Kombination ähnlich gut wie du.
Ja die Haare..... Jetzt sind meine ja schon sehr kurz und ich trauere meiner alten Frisur nach. Aber dann denke ich mir, dass ich in 4 Monaten froh wäre, wenn meine Haare wieder so lang wären wie ich sie jetzt trage....

Die Veldace-Spritze, die wird doch sub cutan (unter die Haut) gespritzt - muss man die selber setzen, oder wird das in der Klinik/Arztpraxis gemacht?

Mir fallen immer wieder neue Fragen ein, meistens wenn ich nichts dabei habe um mir was zu notieren. Mein nächster Gesprächstermin ist unmittelbar vor der Chemo Ende nächster Woche. Spätestens am Wochenende will ich mir einen Spickzettel schreiben um den Arzt zu löchern.

Bisher habe ich nur nette Ärzte angetroffen: mein Hämatologe in Trier, der leider nicht mehr zuständig ist, da ich Studienteilnehmerin bin, die Ärzte in Heidelberg waren auch sehr freundlich und zuvorkommend. Das Team im Mutterhaus kenne ich noch nicht. Aber, wer so einen Job macht, der muss doch total lieb sein.

Weiterhin kämpferich eingestellt - Katharina


Es gibt keinen Weg zum Glück.
Glücklich sein ist der Weg.
Buddha

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Antwort auf: Kampfansage: Nieder mit den Killerzellen 22 Mär 2017 09:41Uhr
  • Angela 55
  • Angela 55s Avatar
  • Beiträge: 48
  • Registriert seit:
    30. Jun 2016

Hallo Katharina,
Ja, Velcade wird unter die Haut gespritzt - vorzugsweise in den Bauch, in Einzelfällen auch in den Oberschenkel. Das wird in der Klinik- Ambulanz gemacht, da in der Regel vorher ein Blutbild erstellt wird, damit sichergestellt ist, dass Deine Werte in Ordnung sind. Da bist Du sicher gut betreut! Ich bekomme seit letzter Woche auch wieder Velcade als Erhaltungstherapie und es geht mir bis jetzt gut!
Nochmal zu dem zeitweiligen Verlust der Haare: es ist für uns Frauen schon ein Problem, das empfinden die einen mehr oder weniger. Aber Du wirst sehen, dass es gar keine so lange Zeit ist, denn wenn Du erst mal den schwierigsten Schritt Deiner Behandlung ( Hochdosis und Transplantation ) geschafft hast, kannst Du Dich sehr bald über das Sprießen Deiner Haare freuen! Bei mir kamen sie 6 Wochen nach Hochdosis wieder und sind jetzt ca. 3cm lang. Ich weiß, das ist natürlich bei jedem anders, aber denke mal, dass es bei Dir gut läuft. Ich wünsche Dir das Beste, liebe Grüße, Angela!

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