Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Beobachtungsstudie deuten darauf hin, dass eine große Mehrheit neu diagnostizierter Myelompatienten einen niedrigen Testosteronspiegel haben.

Der Testosteronspiegel wurde innerhalb von sechs Monaten nach Diagnose gemessen. Bei den Studienteilnehmern, die ein aktives (symptomatisches) multiples Myelom hatten, spiegelten die gemessenen Testosteronspiegel möglicherweise die kombinierte Wirkung ihrer Erkrankung und ihrer Myelombehandlung wider, da die Testosteronspiegel nicht immer vor Behandlungsbeginn gemessen wurden.

Eine durchaus interessante Studie, auch wenn keine eindeutigen Erkenntnisse im Bezug auf die Diagnose oder Therapie des Multiplen Myelom erkennbar sind. Sie zeigt jedoch, wie intensiv die Forschung von verschiedenen Seiten an das Multiple Myelom in seiner gesamten Komplexität heran geht.