Sabine Schock, AMM-Online, hat mir heute eine neue Übersetzung von Myelom Beacon übersandt. Darin wird - zunächst im Rahmen einer Einzelfallstudie - ein Anti-Myelom-Effekt des Antibiotkums Roxithromycin festgestellt.

Roxithromycin, ein Nachfolger des Antibiotikums Clarithromyzin, gehört zur Klasse der Makrolid-Antibiotika, das in den späten 90er Jahren in einigen Myelomstudien geprüft wurde und möglicherweise einen Anti-Myelom-Effekt hat, vor allem dann, wenn es mit anderen Therapeutika eingesetzt wird.

Hier möchte ich (Lisa Kotschi) anmerken, dass mein Mann Clarithromyzin Ende der 90er Jahre, als es noch keine neuen Medikamente gab, erfolgreich gegen sein Myelom eingesetzt und damit voraussichtlich seine Lebenszeit verlängert hat.

Roxithromycin ist in Europa und Deutschland zugelassen und es lohnt sich vielleicht, mit dem behandelnden Arzt darüber zu sprechen, ob und wann es sinnvoll ergänzend eingesetzt wird.