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- Palliative Therapie
Zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität und eine Verminderung
von Schmerzen und Symptomen der Erkrankung ab, verhindert allerdings
nicht das Fortschreiten der Erkrankung.
- Pathologische Fraktur
Ein Knochenbruch, der normaler Weise durch Krebs oder eine andere
Erkrankung hervorgerufen wird. Kommt bei Knochen vor, die durch
das Myelom geschwächt wurden und normalen Belastungen nicht
gewachsen sind.
- Pathologie
Die Untersuchung von Geweben und Körperflüssigkeiten unter
dem Mikroskop. Ein Arzt, der auf Pathologie spezialisiert ist, wird
Pathologe genannt.
- PBSCT (peripheral blood stem cell transplantation):
Stammzelltransplantation, bei der die Stammzellen vorher aus dem
Blut des Spenders entnommen werden (also kein Knochenmark). Nach
einer Mobilisierung der Stammzellen können diese über
eine Zentrifuge, die das Blut nach unterschiedlichen Dichten unterteilt,
gewonnen werden. Die Dauer der Gewinnung der Stammzellen liegt
bei einigen Stunden. Diese Stammzellen, eigene oder fremde, können
dann nach der Hochdosistherapie dem Patienten verabreicht werden.
- PET (Positronenemissionstomographie)
Ein diagnostischer Test, der eine komplizierte Kamera und einen Computer
benutzt, um Bilder des Körpers anzufertigen. Eine PET-Untersuchung
erlaubt die Differenzierung zwischen gesundem und abnormal funktionierendem
Gewebe.
- Plazebo
Eine inaktive Substanz, die bei klinischen Studien oft als Vergleich
zur experimentiellen Therapie verwendet wird.
- Plasma
Der flüssige Teil des Blutes, in dem weiße Blutkörperchen,
rote Blutkörperchen und Blutplättchen suspendiert sind.
- Plasmazellen
Spezielle weiße Blutkörperchen, die Antikörper produzieren,
die bösartige Zelle beim Myelom. Normale Plasmazellen produzieren
Antikörper, um Infektionen zu bekämpfen. Beim Myelom produzieren
bösartige Plasmazellen große Mengen eines abnormalen Antikörpers,
der keine Fähigkeit zur Bekämpfung von Infektionen besitzt.
Die abnormalen Antikörper werden auch monoklonales Protein oder
M-Protein genannt. Plasmazellen können auch andere chemische
Stoffe produzieren, die Organe und Gewebe schädigen können
(z.B. Anämie, Nierenschädigung, Nervenschädigung).
- Plasmozytom
Eine Ansammlung von Plasmazellen, die an einem bestimmten Ort des
Körpers gefunden wird (intramedullär: im Knochen, extramedullär:
im Weichteilgewebe). Beim (Multiplen) Myelom sind die Zellen diffus
im gesamten Knochenmark, Weichteilgewebe oder Knochen verteilt.
- Plasmapherese
Der Prozess, bestimmte Proteine aus dem Blut zu entfernen. Eine Plasmapherese
kann verwendet werden, um überschüssige Antikörper
aus dem Blut von Myelompatienten zu entfernen.
- Port-A-Cath (PAC)
Ein Katheter, der mit einer münzgroßen Kammer verbunden
ist, die chirurgisch unter die Haut des Brustkorbs oder des Bauchs
implantiert wird. Der Katheter wird in eine große Vene oder
Arterie direkt in den Blutstrom eingelegt. Flüssigkeiten, Medikamente
oder Blutprodukte können so infundiert werden und Blut kann
abgenommen werden, in dem eine Nadel in die Kammer eingeführt
wird.
- Peritonealer Port-A-Cath
Ein Katheter, der mit einer münzgroßen Kammer verbunden
ist, die chirurgisch unter die Haut des Bauches implantiert wird.
Der Katheter führt in die Bauchhöhle und wird verwendet,
um Chemotherapie zu applizieren.
- Prognose
Der wahrscheinliche Verlauf einer Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit
einer Genesung. Die Lebenserwartung.
- Progressionsfreies Überleben
Die Zeitspanne, die ein Patient überlebt, ohne dass die Krebserkrankung
fortschreitet. Die Verbesserung der Überlebenszeit eines Patienten,
die direkt mit der Therapie, die für das Myelom gegeben wird,
in Zusammenhang steht. Dieser Terminus bezieht sich auf Myelompatienten,
die in einer kompletten Remission sind, im Gegensatz zu solchen,
die ein Rezidiv oder ein Krankheitsprogression erleben.
- Protokoll
Ein detaillierter Behandlungsplan, in dem auch die Dosierung und
der Zeitplan der Verabreichung von Medikamenten angeführt
sind.
- Prämaligne
Ein Ausdruck der verwendet wird, um einen Zustand zu beschreiben,
der wahrscheinlich in eine Krebserkrankung übergeht.
- PSCT (peripheral stem cell transplantation)
Stammzelltransplantation, bei der die Stammzellen aus dem Blut des
Spenders entnommen werden, im Gegensatz zur Knochenmarkstransplantation.
Identisch mit PBSCT.
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