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- Onkogen
Ein Teil der Zelle, der normalerweise für das Zellwachstum verantwortlich
ist, der allerdings auch das unkontrollierte Wachstum von Krebs fördern
kann, falls es zu einer Schädigung (Mutation) durch einen Umwelteinfluss
(Karzinogen) gekommen ist oder wenn es zu einer Zerstörung oder
einem Verlust des Gens durch einen vererbten Defekt gekommen ist. Ein
Gen, welches das Potential besitzt eine normale Zelle zu einer Krebszelle
zu machen.
- Onkologe
Ein Arzt, der auf Krebstherapie spezialisiert ist. Manche Onkologen
spezialisieren sich auf eine bestimmte Art von Krebs.
- Opiate oder auch Opioide
Schmerzmittel die aus Opiaten oder auf der Basis von Opiaten hergestellt
werden. Der Schmerz wird am zentralen Nervensystem blockiert. Nebenwirkungen
sind meist Verstopfung und (leicht) gedämpftes Wahrnehmungsvermögen.
- OS (Overall Survival):
Gesamtüberlebenszeit. Beschreibt die statistisch ermittelte Überlebensdauer
einer bestimmten Gruppe von Patienten, z.B. in Studien.
- Osteoblast
Eine Zelle, die Osteoid produziert, welches mit Calcium mineralisiert
wird, um schließlich neuen, harten Knochen zu bilden.
- Osteoklast
Eine Zelle, die im Knochenmark am Verbindungspunkt zwischen Knochenmark
und Knochen gefunden wird. Ein aktives Myelom stimuliert die Osteoklasten,
den Knochen zu zerstören. Normalerweise wird die Knochenresorption
durch die Aktivität der Osteoblasten ausgeglichen, welche
neuen Knochen herstellen. Beim Myelom wird die Osteoblasten-Aktivität
blockiert. Die Kombination von vermehrter Knochenresorption und
blockierter Knochenneubildung resultiert schließlich in lytischen
Knochenläsionen.
- Osteoid
Das Eiweiß das mit Kalzium mineralisiert wird, um schließlich
harten, neuen Knochen zu bilden.
- Osteonekrose des Kiefers
Ein Kieferproblem, das bei einer geringen Anzahl von Patienten auftritt,
die Bisphosphonate erhalten. Es entstehen Schmerzen, Schwellungen
und Knochenschäden rund um die Zahhhalterungen, was zu losen
Zähnen, scharfen Kanten freiliegenden Knochens, Knochenspornen,
dem Abbrechen von Knochenstückchen und zum Absterben von Knochen
führen kann. Eine Osteonekrose liegt definitiv vor, wenn das
Freiliegen von Knochen über mehr als drei Monate nicht verheilt.
Die ersten Symptome können Taubheit, Schwellungen, Schmerzen,
ein loser Zahn oder ein Gefühl der „Schwerheit“ im
Kiefer sein.
- Osteoporose
Eine Reduktion der Knochendichte, die normalerweise in höherem
Alter auftritt. Eine diffuse Knochenbeteiligung beim Myelom führt
zu einen Bild, das im Röntgen und bei der Knochendichtemessung
aussieht wie Osteoporose.
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