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- Hämatokrit (Hkt)
Der Prozentsatz von roten Blutkörperchen in Blut. Ein niedriger
Hämatokrit bedeutet eine Anämie.
- Hämatogen
Kommt aus dem Blut oder wird über die Blutzirkulation verteilt.
- Hämatologe
Ein Arzt, der auf die Probleme des Blutes und des Knochenmarks
spezialisiert ist.
- Herpes simplex
Das häufigste Virus. Es ruft oft Entzündungen im Mundbereich
hervor, die Verkühlung genannt werden.
- Herpes zoster
Ein Virus, das sich in bestimmten Nerven niederlässt und dort
Blasen, Schwellungen und Schmerzen verursacht. Dieser Zustand wird
auch Gürtelrose genannt.
- HLA (Human Leukozyte Antigen)-Test
Eine Blutuntersuchung, die verwendet wird, um das Blut oder das
Knochenmark eines Spenders mit einem Transfusions- oder Transplantationsempfänger
abzustimmen.
- Hochdosischemotherapie
Bei einer Hochdosischemotherapie ist der Wirkstoff um das 5 - 7-fache
gegenüber einer konventionellen Chemotherapie erhöht.
Eine Hochdosistherapie kann in der Regel nur bei gesunden Patienten
und bei Patienten bis zu einem bestimmten Alter (derzeit ca.
70 Jahre, Stand 2006) angewandt werden.
- Hormone
Chemische Stoffe, die von verschiedenen Drüsen im Körper
erzeugt werden und die Funktion bestimmter Zellorgane regeln.
- Hyperkalzämie
Ein erhöhter Blutkalziumspiegel. Dieser Zustand kann eine
Reihe von Symptomen hervorrufen, z.B. Appetitverlust, Übelkeit,
Durst, Müdigkeit, Muskelschwäche, Unruhe und Verwirrung.
Der Zustand ist bei Myelompatienten häufig, meistens als Folge
einer Knochenzerstörung, durch die Kalzium ins Blut freigesetzt
wird. Oft mit einer verminderten Nierenfunktion verbunden, da Kalzium
für die Nieren giftig sein kann. Aus diesem Grund wird eine
Hyperkalzämie wie ein Notfall behandelt, indem intravenös
Flüssigkeit zusammen mit Medikamenten eingesetzt wird, die
die Knochenzerstörung reduzieren. Zusätzlich erfolgt
eine direkte Behandlung des Myeloms.
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