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- B-Zellen
Weiße Blutkörperchen, die sich im Knochenmark zu Plasmazellen
entwickeln und Antikörper produzieren. Werden auch B-Lymphozyten
genannt.
- Basophil
Eine Art von weißen Blutkörperchen. Basophile sind
Granulozyten.
- Bence-Jones
Myelomeiweiß, das im Harn gefunden wird. Die Menge des
Myelomeiweißes wird in g/24 Stunden ausgedrückt.
Normalerweise findet man nur eine sehr geringe Menge an Eiweiß (< 1g/24
Stunden) im Harn, und dieses Eiweiß ist meist Albumin.
Das Vorliegen von Bence-Jones-Eiweiß ist abnormal.
- Benigne (gutartig)
Nicht krebsartig/bösartig. Breitet sich nicht in nahe
gelegenes Gewebe oder in andere Teile des Körpers aus.
M-GUS ist eine benigne Erkrankung.
- Bestrahlungstherapie
Behandlung mit starken Strahlen (harte Röntgenstrahlung),
um maligne Zellen abzutöten.
- Beta-2-Mikroglobulin (β2M)
Ein kleines Eiweiß, das normalerweise im Blut gefunden
wird. Bei Patienten mit aktivem Myelom kommen hohe Spiegel
im Blut vor. Bei Patienten mit einem Frühstadium des Myeloms
und/oder inaktiver Erkrankung kommen niedrige oder normale
Spiegel vor. Bei ca. 10 % der Patienten kommt es nicht zu einer
abnormalen β2M-Produktion. Bei diesen Patienten kann der β2M-Spiegel
nicht verwendet werden, um den Verlauf der Erkrankung zu verfolgen.
Zum Zeitpunkt eines Rezidivs kann der β2M-Spiegel ansteigen,
bevor man eine Änderung im Myelomeiweiß sieht. Deshalb
ist der β2M-Wert bei 90% der Patienten sehr nützlich,
um die Krankheitsaktivität zu bestimmen.
- Biologische Response-Modifier (BRM)
Substanzen, die die Abwehrkräfte des Körpers gegen
Infektionen und Erkrankung stärken. Der Körper produziert
normalerweise geringe Mengen dieser Stoffe selbst. Wissenschaftler
können manche dieser Stoffe im Labor in großen Mengen
produzieren, sodass sie in der Krebstherapie verwendet werden
können.
- Biopsie
Die Entnahme von Gewebe zur mikroskopischen Untersuchung
- Bisphosphonate
Medikamente, die an die Knochenoberfläche binden, wo sie
aufgenommen werden und gegen die Aktivität von Osteoklasten
schützen.
- Blut
(lateinisch: Sanguis), im Herz-Kreislauf-System (Blutkreislauf)
zirkulierende Körperflüssigkeit, die dem allgemeinen
Stofftransport und -austausch dient.
Funktion:
Das Blut kann als flüssiges Gewebe oder als Organ des
Körpers angesehen werden. Es bringt als Transportmittel
Sauerstoff aus der Lunge und Nährstoffe aus dem Darm in
die Gewebe, Kohlendioxid und Abbauprodukte des Stoffwechsels
in die Ausscheidungsorgane (Lunge, Niere) und überträgt
Hormone, Vitamine und Enzyme. Es dient der chemischen Verknüpfung
der Organe und der Aufrechterhaltung des Wasser- und Salzhaushaltes
des Körpers. Wichtige Eigenfunktionen des Blutes sind
die Fähigkeiten, Puffer im Säure-Basen-Haushalt zu
sein, als Träger von Antikörpern und Leukozyten eingedrungene
Fremdstoffe, Gifte und Fremdorganismen abzuwehren (Immunreaktion)
und eröffnete Blutgefäße (Blutgerinnung) verschließen
zu können. Die Blutmenge des Menschen beträgt etwa
7–8% seines Körpergewichts, beim Erwachsenen
(bei 70 kg Körpergewicht) etwa 4,56l. Das Blut setzt sich
aus dem Blutplasma (Blutflüssigkeit) und aus den geformten
Bestandteilen, den Blutkörperchen, zusammen.
Bestandteile:

- Blutbild
Die Zahl an roten Blutkörperchen und Blutplättchen
in einer Blutprobe.
- Blutplättchen
Eine der 3 wichtigsten Blutzellen, wobei die anderen die roten
und weißen Blutkörperchen sind. Blutplättchen
verschließen Defekte in der Wand der Blutgefässe
und stimulieren die Bildung von Thromben. Blutplättchen
sind auch der wichtigste Schutz gegen Blutungen. Werden auch
Thrombozyten genannt.
- Blutzellen
Werden im Knochenmark produziert. Sie bestehen aus roten Blutkörperchen,
weißen Blutkörperchen und Blutplättchen.
- BUN (blood urea nitrogen)
Misst den Harnstoffspiegel im Blut. Der Harnstoff wird mit
der Niere ausgeschieden. Der BUN-Wert ist ein Labortest,
der die Nierenfunktion misst. Erkrankungen, wie das Myelom,
die zu einer eingeschränkten Nierenfunktion führen,
bringen oft eine Erhöhung des BUN-Spiegels mit sich.
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