Abgeschickt von Hans-Rudolf am 04 Mai, 2008 um 11:16:38
Antwort auf: Viele Antworten von Peter's am 03 Mai, 2008 um 11:20:15:
: Vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!
: Ja, da ist die Schweiz ganz schön im Hintertreffen.
: Ich habe bereits die Ärzte gelöchert mit meinen Fragen bis sie sich auf ihren Standpunkt zurück gezogen haben und ich mit dem verantwortlichen Arzt reden konnte. Der bestätigte, dass wir in der Schweiz bestimmte Analysen (Kappa/Lambda) erst in ein paar Wochen analysiert bekommen.
: Die UNO hat festgestellt, dass die Schweiz mit ihren Milliarden im Gesundheitswesen sehr wenig daraus macht, ausser Spitzenlöhne zu bezahlen.
: Das wird von den vielen Deutschen Äzten bestätigt, warum sie in die Schweiz arbeiten kommen.
: Ich habe von meinen betreuenden Ärzten nie eine andere Antwort bekommen, egal in welcher Klinik ich war.
: Ich kann mich nur immer wieder bei den Ärzten melden und nachfragen und sie belästigen, sodass ich ihnen lästig werde, aber die UNI Basel und UNI Zürich sind eben auch beim selben Labor, da es nur eines gibt in der Schweiz.
: Unser Bundespräsident hat das so organisiert!
: Ich habe alle die Fragen meinem Onkologen und Onkologen der Zweitmeinung gestellt, sodass ich dieselbe Antwort bekommen habe.
: Wieviel Zeit verliere ich, wenn ich mit dem 13c so lange auf die Werte warten muss, in vier Wochen wieder einen Monatstermin habe und die kleinere Menge Revlimid bekomme? Mein Artz meinte, keine, weil ich mit zu geringen Mengen Leuc (2.1) sowieso sehr gefährdet bin?
: Ich fahre jetzt mit Singkollegen auf unseren Hausberg und hoffe, dass ich dort viel Sonne antreffe. Ich wünsche allen alles nur erdenklich Gute - schönen Tag - Peter's
Hallo Peter's
Deine Meinung kann ich in keiner Weise teilen. Ich bin seit bald 6 Jahren Klient der Uniklinik Bern. Die Resultate meiner Untersuchungen kenne ich jeweils allerspätestens nach drei bis fünf Tagen. Gibt es in Bern noch eine zweite Uniklinik?
In unserer Kontaktgruppe für das MM kenne ich keine unzufriedenen Patienten, ausser es liegt daran, dass die persönlichen Chemie nicht stimmt.
Auch nach meinem dritten Rückfall habe ich volles Vertrauen in das schweizerische Gesundheitswesen. Vielleicht müssten die Anforderungen auch nur ein wenig zurück geschraubt werden. Sonst haben wir bald - wie überall in der hoch entwickelten Ländern - ein nicht mehr bezahlbares Gesundheitswesen.
Hans-Rudolf (MM-Patient seit 2002)