Grüner Tee


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Abgeschickt von Volker Cosfeld am 03 Mai, 2008 um 15:20:28

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte schon mehrmals in diesem Forum darauf hingewiesen, dass ich bedingt durch dass Multiple Myelom die Amyloidose habe.
Nach vielen vor Therapieren, hatte ich im letzten Jahr (April bis Oktober 2007) an der RAD-Studie (Revlimid/Doxorubizin/Dexamethason) teilgenommen. Ich hatte mit der Therapie die höchste Stufe einer Remission erreicht. Leider hat die Freude darüber nur kurze Zeit angedauert. Im Februar wurde in der Monoklonalen Gammopathie (Immunfixation) ein Nachweis festgestellt. Seit dem Steigen die Werte wieder. Aber etwas langsamer als bei der Bortezomib-Studie.
Seit diesem Zeitpunkt trinke ich jeden Tag cirka 1,7 Liter grünen Tee. Mein wohlbefinden hat sich seitdem verbessert. Ich bin auch wieder in der Lage 5-mal die Woche morgens auf dem Heimtrainer meine runden zu fahren.
Im Amyloidose-Forum hatte ich dann gelesen dass es in Heidelberg eine Studie „Amyloidose mit grünem Tee“ gibt und habe mich mit dem Studienleiter in Verbindung gesetzt.

Das Studienprotokoll beinhaltet folgendes Teerezept:

Es sollte weiches, kalkarmes Wasser verwendet werden, ggf. Wasserfilter benutzen.

Bei einer Zubereitung von Grünem Darjeeling (Teekampagne; www.teekampagne.de) mit 10 – 12 g Teepulver/Liter für 5 Minuten bei 70 °C kann mit 2 Litern die angestrebte Tagesdosierung von 300 mg EGCG erreicht werden (so hat Prof. Hustein angefangen).


Wird der Tee bei 100°C gebrüht, kann die EGCG-Konzentration um ca. 50% gesteigert werden (Umstellung von Prof. Hunstein nach ca. 6 Monaten).

Eine Dosis von 300 mg EGCG kann auch durch Kapseln mit Grünem Tee-Extrakt erreicht werden. Die Kapseln der Firma praevent-loges® (300 mg Teeextrakt, www.loges.de) enthalten ca. 75 mg EGCG in jeder Kapsel, so dass 4 bis 5 Kapseln notwendig sind, um die angestrebte EGCG-Dosis am Tag zu erreichen.

Leider nehmen nur Patienten mit Transthyretin-Amyloidose (Familiäre) teil. Das bedeutet für Multiples Myelom Patienten mit der AL-Amyloidose (die Amyloide werden durch die freien Lambda-Leichtketten erzeugt) das die Studie für uns nichts bringt. Da die freien Leichtkette bei der familiären Amyloidose keine rolle spielen.
Ich trinke aber weiter grünen Tee und bilde mir ein, dass es hilft. Im Moment mache ich alles worauf ich Lust habe.
Pöh, dann ist Einbildung eben auch eine Bildung.

Liebe Grüße
Volker Cosfeld




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