Sehr starke Rückenschmerzen.Danke !


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Abgeschickt von Alexandra am 02 Mai, 2008 um 10:40:26

Guten Morgen all Ihr Lieben. Erst Mal vielen lieben Dank für Euren schnellen Beiträge.Es hat mir doch ein wenig Hoffnung gegeben.
Meine Ma liegt jetzt in der Uni Poly Klinik Bonn. Hier haben sie nun einige alte Brüche in der Hüfte festgestellt die aber nicht oder nicht mehr schmerzhaft sind. Also auch da sind die Schmerzen nicht von. Zumindest bekommt sie jetzt Physiotherapie,das Morphium hilft,wie schon vorher , kein bischen,im Gegenteil, bis vorige Woche war sie noch sehr high von dem Zeug aber jetzt ist sie mit all den Morphinen hellwach,hat sich der Körper schon dran gewöhnt. Der PH Wert war unten und die Eiweiße hoch was ja auch nicht positiv zu deuten ist. Sie bekommt ab heute die Chemo vor den Stammzellen ,das geht jetzt vier Tage und dann kommt sie für 11 Tage als Pflegefall (so die Ärztin) nach Hause! Sie kann immer noch nicht aufstehen,und der kl. Gang zum Toilettenstuhl bereitet solche Schmerzen die wir uns selbst wohl kaum vorstellen können. Ausserdem sind die Ärzte ratlos, sie meinen die Schmerzen kommen nicht vom Plasmozytom.Ich bin Altenpflegerin und weiß was nun auf mich zu kommt,es sins nicht nur die 10 oder 11 Tage die sie zu Hause ist vor den Stammzellen, die Zeit läuft ja auch nach den Stammzellen weiter.Und wenn sich dann immer noch nichts an den Schmerzen getan hat,weiß ich auch nicht mehr weiter.Ich baue im Moment auf den Therapeuten,man kann nach drei Tagen natürlich noch keine Besserung verspüren, das ist mir klar aber ich ich bete und hoffe und hoffe und hoffe.
Meine Mutter hingegen hat ,so wie es scheint, die Hoffnung aufgegeben.Zerfliesst tatsächlich in Selbstmitleid ,was ich nie von Ihr gedacht hätte. Wir trauen uns , wenn wir bei Ihr sind, kaum von unserem Alltag zu Hause zu berichten weil sie dann immer meint was für glückliche Menschen wir doch wären. Ich kann aber auch nicht immerzu an den Krebs denken,ich werde ja so schon wahnsinnig,ausserdem habe ich eine Tochter von 12 (tolles Alter...)für die ich da sein muß zwischen den Krankenbesuchen und habe einen Vollzeitjob.Ich weiß nicht wie ich meine Mutter dazu bringe, mal nur für 10 Minuten am Tag an was Schönes zu denken oder einfach an was anderes. Ist das wirklich so schwer?Wie kann man ihr die Hoffnung wieder etwas näher bringen? Der Hauptpunkt sind immer noch die Schmerzen bei Ihr, ohne die würde sie rumlaufen und ihre Sachen erledigen können etc. Ach es ist einfach schrecklich. Liebe Grüße an Alle hier. Und, ja , die Hoffnung stirbt zuletzt. Alexandra




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