Abgeschickt von Maja am 15 Maerz, 2008 um 11:06:14
Antwort auf: Progress: Frage zu Erfahrungen mit 2 Therapiealternativen von Margret Winkler am 13 Maerz, 2008 um 14:40:47:
Liebe Margret,
ich kann Euren ganzen Gefühle so gut nachempfinden. Die Remission meiner Mam hat auch nur ein knappes halbes Jahr gehalten. Da nimmt man so viel auf sich - und dann das.
Du weisst ja selbst, dass jeder Patient anders reagiert, aber meine Mam hat damals mit einer relativ geringen, nebenwirkungsarmen Dosis Thalidomid viel erreicht. Damit ist es uns gelungen nach dem ersten Schock, den das Wiederaufleben des Myeloms nach der Autologen ausgelöst hatte, die an sich gute Zeit nach der Transplantation noch recht lange Zeit auszudehnen.
Aus einer Mischung aus Bauchgefühl und Erfahrung würde ich Euch raten jetzt mit einer kleinen Dosis Thalidomid anzufangen und Euch Velcade und Revlimid noch ein wenig aufzuheben.
Wofür auch immer Ihr Euch entscheidtet - ich wünsche Euch von Herzen alles Gute.
Maja
: Liebe LeserInnen,
: nur 6 Monate nach HD + allogener SZT zeigt der Anstieg der Leichtketten im Serum (aktuell 1,8 g/l) eine Wiederaktivierung des MM.
: Nach dem ersten Schock denken wir nun über die uns vorgestellten 2 Behandlungsalternativen nach:
: 1.) Thalidomid
: 2.) Kombitherapie Revlimid + Dexa
: Die eventuellen Nebenwirkungen wurden ausführlich besprochen.
: Die Hämatoloigen raten uns zu Thalidomid, das weniger ungünstig auf das Blutbild wirkt und auch für die Nieren (mein Mann ist durch das MM dialysepflichtig) weniger schädlich sein soll.
: Zusammenfassend die Daten: Patient 54 Jahre, Erstdiagnose 11/2006, MM, IgG, Stadium III B, 3 Chemos nach VAD, autologe SZT 08/2007.
: Gibt es jemanden, der beide Optionen schon probiert hat und uns die Entscheidung erleichtern kann?
: Danke sehr und liebe Grüße in die Runde,
: Margret Winkler
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