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  • Thrombose
    Durch Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) bedingter teilweiser oder vollständiger Verschluss eines Blutgefäßes (»Blutgefäßverstopfung«) mit Behinderung des Blutstroms. Erhöhte Thrombosegefahr besteht u.a. nach Operationen und Geburten; besonders Krampfadern neigen zu Entzündungen und Thrombosebildung (Thrombophlebitis). Thrombosen entstehen am häufigsten in den Venen (v.a. der Beine und des Beckens), seltener in der Herzhöhle und den Arterien. Bei jeder Thrombose besteht die Gefahr der Embolie. Die Behandlung umfasst Kompressionsverbände und möglichst frühzeitige Bewegung (Embolieprophylaxe), Wiederherstellung der Gefäßfunktion durch medikamentöse Thrombolyse oder chirurgische Beseitigung des Verschlusses (Thrombektomie).

  • Thrombozyten
    Siehe Blutplättchen

  • Thrombozytopenie
    Eine niedrige Anzahl von Blutblättchen im Blut. Die normale Anzahl ist 150.000 bis 250.000/µl. Wenn die Anzahl an Blutplättchen weniger als 50.000 ist, kann es zu Blutungskomplikationen kommen. Zu gefährlichen Blutungen kommt es normalerweise nur bei einer Reduktion unter 10.000.

  • TNF (Tumornekrosefaktor)
    Ein biologischer Responsemodifier , der die natürliche Antwort des Körpers auf eine Erkrankung verbessern kann.

  • Toxine
    Giftstoffe, die von bestimmten Tieren, Pflanzen oder Bakterien produziert werden.

  • Transfusion
    Die Verabreichung von Blut oder Blutprodukten.

  • Transplantation
    Stammzellen oder Knochenmark werden verwendet, um bei einem Patienten nach einer Hochdosis-Chemotherapie und/oder Bestrahlung die Möglichkeit der Blutproduktion zu erhalten. Die Transplantation ist keine Therapie sondern eine unterstützende Methode, um die Hochdosis-Therapie möglich zu machen.

    • Knochenmarktransplantation
      eine Behandlung bei der ein Patient, der mit Hochdosischemotherapie oder Bestrahlung behandelt wurde, mit Knochenmark infundiert wird. Das infundierte Knochenmark kann vom Patienten selbst vor der Therapie oder von einem Spender entnommen werden.

    • Periphere Blutstammzelltransplantation
      eine Behandlung, die ähnlich der Knochenmarktransplantation ist. Es werden gesunde Stammzellen vom zirkulierenden Blutsystem des Patienten (nicht vom Knochenmark) entnommen und aufbewahrt, bevor der Patient mit Hochdosischemotherapie oder Bestrahlung behandelt wird. Die Stammzellen werden dem Patienten dann zurückgegeben. Sie führen zur Bildung von neuen Blutzellen und ersetzen die Zellen, die durch die Therapie zerstört wurden.

    • Allogen
      die Infusion von Knochenmark von einer Person (Spender) zu einer anderen (Empfänger). Ein Patient erhält Knochenmark von einem passenden, jedoch genetisch nicht identischen Spender.

    • Autolog
      Knochenmark wird von einem Patienten entnommen und dann dem gleichen Patienten nach einer intensiven Therapie zurückgegeben.

    • Passende Fremdspende
      bezieht sich auf eine Knochenmarktransplantation bei der der Patient Knochenmark von einer genetisch passenden Person bekommt, die allerdings kein Familienangehöriger ist.

    • Syngen
      die Infusion von Knochenmark oder Stammzellen von einem identischen Zwilling zu einem anderen.


  • Tumor
    Eine abnormale Menge an Gewebe, die durch übermäßige Zellteilung entsteht. Tumore üben keine verwertbaren Körperfunktionen aus. Sie können entweder benigne oder maligne sein.

  • Tumormarker
    Ein Stoff im Blut oder einer anderen Körperflüssigkeit, der anzeigen kann, dass eine Person Krebs hat.

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05.09.2010.

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