Slogan APMM Link zur DHL

Fachwörter - R

Fachwort_A Fachwort_B Fachwort_C Fachwort_D Fachwort_E Fachwort_F Fachwort_G Fachwort_H Fachwort_I Fachwort_J Fachwort_K Fachwort_L Fachwort_M Fachwort_N Fachwort_O Fachwort_P Fachwort_Q Fachwort_R Fachwort_S Fachwort_T Fachwort_U Fachwort_V Fachwort_W Fachwort_X
  • Radiologe
    Ein Arzt, der auf die Herstellung und Beurteilung von Bildern des Körperinneren spezialisiert ist. Die Bilder werden durch Röntgenstrahlen, Ultraschall, magnetische Felder oder andere Arten der Energie produziert.

  • Rezidiv
    Das Wiederauftreten einer Erkrankung nach einer Periode der Remission.

  • Refraktär
    Die Erkrankung ist resistent gegen Standardbehandlungen.

  • Regression
    Die Rückbildung des Krebswachstums.

  • Relaps
    Das Wiederauftreten von Zeichen und Symptomen einer Erkrankung nach einer Zeitspanne der Verbesserung.

  • Remission oder Ansprechen
    Komplettes oder teilweises Verschwinden der Zeichen und Symptome von Krebs. Remission und Ansprechen sind Synonyme.

    • Stringente komplette Remission (sCR), alle Kriterien:
      • Vorliegen einer CR (siehe unten)
      • Normale Ratio der freien Leichtketten im Serum
      • Kein Nachweis klonaler Plasmazellen im Knochenmark durch Immunhistochemie oder Immunzytologie

    • Komplette Remission (CR), alle Kriterien:
      • kein monoklonales Protein in Serum und Urin (Immunfixationselektrophorese)
      • ≤5% Plasmazellen im Knochenmark
      • Verschwinden von Weichteilplasmozytomen

    • Sehr gute partielle Remission (VGPR):
      • positive Immunfixations-Elektrophorese bei unauffälliger Eiweiss-Elektrophorese oder
      • ≥90% Reduktion des monoklonalen Proteins und <100 mg monoklonale Leichtketten im 24h-Sammelurin

      • Partielle Remission (PR), alle Kriterien:
        • ≥50% Reduktion des monoklonalen Proteins im Serum
        • ≥90% Reduktion des monoklonalen Proteins oder <200 mg im 24h-Sammelurin
        • ≥50% Grössenabnahme von Plasmozytomen
        • bei mittels konventioneller Methoden nicht messbarem monoklonalem Protein: ≥50% Reduktion der Differenz zwischen involvierten und nicht-involvierten freien Leichtketten im Serumbei
        • vollständig asekretorischem Myelom: ≥50% Reduktion des
          Plasmazellanteils im Knochenmark (sofern prätherapeutisch ≥30%)

      • Stabile Erkrankung (SD):
        • nicht CR, VGPR, PR, PD

      • Progress (PD), ein Kriterium ausreichend:
        • ≥25% Anstieg des monoklonalen Proteins im Serum (≥5 g/l absolut)
        • ≥25% Anstieg des monoklonalen Proteins im Urin (≥200 mg/d absolut)
        • ≥25% Anstieg des Plasmazellanteils im Knochenmark: gilt nur, wenn der Plasmazellanteil im Mark ≥10% ist.
        • Auftreten einer Hyperkalziämie (Serum-Kalzium myelomassoziiert >2.65 mmol/l)
        • Grössenzunahme bestehender oder Auftreten neuer Osteolysen oder von Weichteilplasmozytomen

    • RIC oder RICT
      beide Begriffe werden im Zusammenhang mit einer allogenen Stammzelltransplantation bzw. deren Eingangstherapie verwendet.
      RIC(T) = reduced intensity conditioning oder dosis-reduzierte Konditionierung mit (Fremdspender-) Transplantation.
      Bis vor einigen Jahren wurde dieser Verfahren auch "Mini-allo" genannt.

    • RNA (Ribonukleinsäure)
      Eine Art unter mehreren Arten von Nukleinsäuren, die mit der Kontrolle der chemischen Aktivität in der Zelle in Zusammenhang stehen. RNA ist eine der 2 Nukleinsäuren, die in allen Zellen gefunden werden, die andere ist DNA (Desoxyribonukleinsäure). RNA transferiert genetische Information von der DNA zu Eiweißen, die von der Zelle produziert werden.

    • Röntgen
      Hochenergetische elektromagnetische Strahlung, die in niedrigen Dosen verwendet wird, um Erkrankungen zu diagnostizieren und in hohen Dosen, um Krebs zu bekämpfen.

    • Rotes Blutkörperchen (Erythrozyten)
      Zellen des Blutes, die Hämoglobin enthalten und Sauerstoff zu allen Körperteilen transportieren sowie Kohlendioxid abtransportieren. Die Bildung von roten Blutkörperchen wird durch ein Hormon (Erythropoietin) stimuliert, welches in den Nieren produziert wird. Myleompatienten mit geschädigten Nieren produzieren nicht genug Erythropoietin und können daher anämisch werden. Hier kann die Injektion von synthetisch hergestelltem Erythropoietin hilfreich sein. Bluttransfusionen sind eine andere Alternative, speziell im Notfall. Synthetisches Erythropoietin wird prophylaktisch vor einer Chemotherapie oder als unterstützende Therapie nach der Chemotherapie verwendet, um eine Anämie zu verhindern.

    nach oben

    02.02.2012

    Heidelberger Bericht zu ASH 2011 mit Ergebnissen der VISTA-Studie, der MM-015 Studie und der GMMG-HD4 Studie, die vor allem in Europa und Deutschland durchgeführt wurden

     

    Patienteninformationsfilm (DVD) zum Multiplen Myelom (Symptome, Diagnose - Therapie) kann nun auch über die APMM kostenlos bezogen werden.