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Quellen:

  • Patientenhandbücher der International Myeloma Foundation (IMF)
  • Diverse Fachartikel von med. Autoren und/oder Fachgesellschaften wie der DGHO bzw. dem Tumorzentrum München


Zusammengestellt und bearbeitet von Dr. Rolf Pelzing, Patient und Vorsitzender  der Selbsthilfegruppe Plasmozytom/Multiples Myelom Nordrhein-Westfalen e.V. (PMM), ergänzt und weiter geführt durch die APMM-Redaktion.

Sollten Sie einen Fehler entdecken oder wichtige Wörter nicht finden, wenden Sie sich bitte an die APMM-Redaktion unter inhaltliches(at)myelom.org

APMM im Juli 2011


  • Achsenskelett
    Dazu gehören Schädel, Wirbelsäule und Becken.

  • Akut
    Ein plötzlicher Beginn von Symptomen oder einer Erkrankung.

  • Albumin
    Ein einfaches wasserlösliches Protein, das man im Serum und auch in vielen tierischen und pflanzlichen Geweben findet.

  • Alkylierend
    Bedeutet, dass diese Substanzen die DNA der Myelomzellen quervernetzen und dadurch die Zellteilung verhindern.

  • Alkylierende Substanz
    Eine chemotherapeutische Substanz wie z.B. Melphalan, Cyclophosphamid oder Bendamustin.

  • Allogen
    siehe Transplantation

  • Amyloidose
    Ein Zustand, in dem Myelomleichtketten (Bence Jones Protein) in Geweben und Organen des gesamten Körpers abgelagert werden. Dies tritt häufiger bei Lambda gegenüber Kappa Bence Jones-Proteinen auf. Bei Patienten mit Amyloidose binden die Leichtkettenproteine an bestimmte Gewebe, wie z.B. das Herz, die Nerven oder die Niere, statt dass sie über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden werden.

  • Analgetisch
    Ein Schmerzmittel - Aspirin ist ein leichtes Schmerzmittel.

  • Analog
    Eine chemische Substanz, die dieselbe Struktur wie eine andere Substanz besitzt, aber vom Aufbau leicht unterschiedlich ist.

  • Anämie
    Eine Verminderung der Anzahl roter Blutkörperchen, normalerweise < 10 g/dl, wobei zwischen 13 und 14 g/dl normal ist. Eine Myelominfiltration im Knochenmark verhindert die Bildung von roten Blutkörperchen, was zu Atemlosigkeit, Schwäche und Müdigkeit führt.

  • Anästhesie
    Die Unfähigkeit, etwas wahr zu nehmen oder zu spüren. Eine Lokalanästhesie führt zum Gefühlsverlust in einem Körperteil. Eine Vollnarkose führt zum Schlaf.

  • Angiogenese
    Die Bildung von Blutgefässen, die normalerweise das Wachstum eines bösartigen Gewebes, wie z.B. den Myelom begleitet.

  • Angiogenesehemmer
    Substanzen, die versuchen die Blutgefässversorgung zu einem Tumor abzuschneiden.

  • Antibiotika
    Medikamente, die zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden.

  • Antikörper
    Ein Eiweiss, das von bestimmten weissen Blutkörperchen produziert wird, um Infektionen und andere Erkrankungen zu bekämpfen, die in der Form von Antigenen (z.B. Bakterien, Viren, Gifte, Tumoren) auftreten. Jeder Antikörper bindet nur spezifisch an Antigen. Der Zweck dieser Bindung ist, dass dadurch die Zerstörung des Antigens erleichtert wird. Antikörper können, abhängig von der Art des Antigens, auf verschiedene Weise arbeiten. Manche Antikörper neutralisieren das Antigen direkt. Andere machen das Antigen anfälliger für die Zerstörung durch weisse Blutkörperchen.

  • Antiemetische Substanzen
    Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen vorbeugen oder bekämpfen.

  • Antimykotische Substanzen
    Medikamente, mit denen Pilzinfektionen behandelt werden.

  • Antigen
    Eine körperfremde Substanz (z.B. Bakterien, Viren, Giftstoffe), die nach Eintritt in den Körper dazu führt, dass das Immunsystem Antikörper produziert.

  • Antineoplastische Sustanzen
    Medikamente, die das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen behindern oder blockieren.

  • Aplasie
    Absinken der Leukozyten auf einen Wert unterhalt von 0,00800 pro/µ-Liter (auch einfach 800) . Da die Immunabwehr in dieser Zeit und mit diesen Werten nicht mehr möglich ist, sollte man isoliert werden oder zumindest den Umgang mit vielen Personen meiden. Eine Aplasie tritt in der Regel nach einer Hochdosistherapie auf.

  • Apoptose
    Ein normaler zellulärer Prozess, der über eine genetisch vorprogrammierte Kette von Ereignissen zum Zelltod führt.

  • Appendikulares Skelett
    Die langen Knochen (d.h. die Arme und Beine) die an der Wirbelsäule, der Brust und dem Becken befestigt sind.

  • Aspiration
    Der Vorgang, Flüssigkeit oder Gewebe von einer bestimmten Region des Körpers zu entnehmen.

  • Asymptomatisches Myelom
    Eine Myelomerkrankung, die ohne Zeichen der Erkrankung oder Symptome auftritt. Es wird auch indolent, Smoldering oder frühes Myelom genannt.

  • Autolog
    Siehe Transplantation

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02.02.2012

Heidelberger Bericht zu ASH 2011 mit Ergebnissen der VISTA-Studie, der MM-015 Studie und der GMMG-HD4 Studie, die vor allem in Europa und Deutschland durchgeführt wurden

 

Patienteninformationsfilm (DVD) zum Multiplen Myelom (Symptome, Diagnose - Therapie) kann nun auch über die APMM kostenlos bezogen werden.